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Julien Baker: Eine große, neue Stimme

Hamburg Julien Baker: Eine große, neue Stimme

Sie ist 22 Jahre alt, klein, und wirkt fast zerbrechlich. Sie kommt aus Memphis, ist lesbisch und gläubige Christin. Das passt alles zusammen, sagt Julien Baker. Und wenn sie Gitarre spielt und singt, dann kommt viel Gefühl, Wut, Trauer, Verzweiflung, Hoffnung . . . ja, und auch Liebe aus ihren Songs.

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Hamburg. Obwohl Julien Baker aus dem US-Südstaat Tennessee kommt, ist der Blues zunächst nicht ihr Ding gewesen. Sie habe immer nur den Musik-TV-Sender VH1 gesehen – und irgendwann gemerkt, dass sie ihren musikalischen Horizont erweitern müsse, sagte sie in einem Interview. Heute verehrt sie die Musik des Südens, den Blues – aber sie ist eine Singer-Songwriterin, keine Bluesröhre, eher auf den Pfaden von Joni Mitchell oder Shawn Colvin unterwegs. Gleichzeitig aber ist ihre Musik ganz von heute, mehr Indie als Folk, mit einem kräftigen Schuss Emo.

Gerade ist ihr zweites Album erschienen: „Turn Out The Lights“. Für Julien Baker, die in den USA schon eine große Fangemeinde hat, ein Grund, auch in Europa zu spielen. Am kommenden Mittwoch (15.11.) ist sie in Hamburg, es werden sicher auch Songs aus dem ersten, wunderbaren Album „Sprained Ankle“ (2015) zu hören sein. Sie wird Gitarre spielen und Klavier, und sie wird dazu singen. Mal ganz zart und zerbrechlich, dann wieder so kraftvoll, wie man es sich angesichts ihrer Statur kaum vorstellen kann.

Info: Julien Baker spielt am Mittwoch, 15.11., um 20.30 Uhr im Uebel & Gefährlich in Hamburg. Vorprogramm: Martha Rose. Es gibt noch Tickets.

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