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Kultur im Norden Kassels Bergpark gehört jetzt zum Unesco-Welterbe
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21:26 24.06.2013
Eine Touristenattraktion ist der Bergpark Wilhelmshöhe mit Herkules die Wasserspielen bereits. Jetzt wurde er von der Unesco geadelt. Quelle: Foto: dpa

„Es geht nicht um eine hohe Wissenschaftlichkeit, sondern um etwas, was jedem jederzeit kostenlos zur Verfügung stehen wird.“

Hessens Kunstministerin Eva Kühne-Hörmann (CDU) bestätigte, der Park stehe den Bürgern offen. „Er wird nicht umzäunt. Im Gegenteil, wir wollen den Bergpark noch lebendiger werden lassen.“

Das Gelände solle als „nachhaltiger Bergpark“ gepflegt werden. Für den kommenden Sonnabend ist ein großes Welterbe-Fest am Schloss Wilhelmshöhe mit Tausenden Besuchern geplant.

Die Unesco hatte den Bergpark mit den Wasserspielen und der Herkules-Statue am Sonntag auf seiner Sitzung im kambodschanischen Phnom Penh zum Welterbe erklärt.

Der Unesco-Titel sei auch Verpflichtung, das Welterbe zu pflegen, sagte Kühne-Hörmann. Über Maßnahmen müsse nun beraten werden. „Eine Welterbestätte ist nie fertig.“ Deutschland hat nun 38 Weltkulturerbestätten. Experten aus aller Welt würdigten den Kasseler Park als beeindruckendes Beispiel der Baukunst im europäischen Absolutismus.

„Die Freude ist groß“, sagte Gerd Weiss, Präsident des hessischen Landesamtes für Denkmalpflege, in Phnom Penh. „Kassel ist damit nicht mehr nur als Documenta-Stadt bekannt, die alle fünf Jahre die aktuelle Kunstszene anzieht, sondern wird ein Treffpunkt für Menschen, die an der Landschafts- und Gartenarchitektur interessiert sind.“ Die Aussprache von „Wilhelmshöhe“ war für den kambodschanischen Vorsitzenden des Komitees eine Herausforderung: Er ließ den Hammer schließlich zugunsten des Antrags „Wilmschöh“ fallen.

2014 will Deutschland sich mit dem mehr als 1200 Jahre alten ehemaligen Benediktinerkloster Schloss Corvey bei Höxter in Nordrhein-Westfalen bewerben.

LN

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