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Kettcar sind wieder da

Lübeck Kettcar sind wieder da

Vier Jahre haben Kettcar Pause gemacht, jetzt ist die Band aus Hamburg zurück. Mit einem neuen Album, das „Ich vs. Wir“ heißt und im Oktober erscheinen soll.

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Kettcar (v. l.): Lars Wiebusch, Erik Langer, Marcus Wiebusch, Reimer Bustorff, Christian Hake.

Lübeck. Vier Jahre haben Kettcar Pause gemacht, jetzt ist die Band aus Hamburg zurück. Mit einem neuen Album, das „Ich vs. Wir“ heißt und im Oktober erscheinen soll. Mit Konzerten, heute zum Beispiel im Zakk in Düsseldorf. Und mit einem Song namens „Sommer 89“, der im Internet für viel Wirbel sorgt.

Er erzählt die Geschichte eines Hamburger Studenten, der sich aufmacht an die österreichisch-ungarische Grenze, als im Osten die sozialistische Welt zerfällt. Er besorgt sich einen Bolzenschneider und wird zum Fluchthelfer, was seine WGFreunde zu Hause menschlich ganz okay, aber politisch völlig falsch finden.

Bei Youtube wurde das Video binnen weniger Stunden mehr als 200000 Mal gesehen, der Beifall war enorm. „Ein Song wie gute Literatur“, lobte die Autorin Juli Zeh, und wenn sie damit die Ambivalenz guter Literatur meinte, trifft das zu. Denn Kettcar lassen die Situation in der realen Schwebe, wenn sie singen: „Sie kamen für Kiwis und Bananen, für Grundgesetz und freie Wahlen . . . , sie kamen für Reisen um die Welt, für Hartz IV und Begrüßungsgeld.“ int

LN

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