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Konzert mit modernen Klassikern

Lübeck Konzert mit modernen Klassikern

Die jungen Musiker des Lübecker Radar-Ensembles führen in der Regel Kompositionen auf, die noch druckfrisch sind.

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György Ligeti

Lübeck. Die jungen Musiker des Lübecker Radar-Ensembles führen in der Regel Kompositionen auf, die noch druckfrisch sind. Bei ihrem ersten Konzert im neuen Jahr stehen zwei Klassiker der Neuen Musik im Fokus: In der Reihe „Klangrauschen“ gibt es ein Porträtkonzert zu Ehren von György Ligeti (1923-2006) und Iannis Xenakis (1922-2001). Es spielen Vera-Katharina Schmidt (Violine), Daniel Costello (Horn), Ninon Gloger (Klavier) und Jonathan Shapiro (Schlagzeug). „Klangrauschen“ feiert damit sein fünfjähriges Bestehen.

Auf dem Programm steht Ligetis 1982 in Hamburg uraufgeführtes Horntrio, eine Hommage an Johannes Brahms. Die traditionellen Dur-Moll-Klänge sind in diesem Werk noch vorhanden, aber der tonale Kontext ist aufgehoben. In Ligetis Chaconne für Cembalo solo „Hungarian Rock“ gibt es eine Basslinie für die linke Hand, über der sich „geradezu irrwitzige rhythmische Verschiebungen entwickeln“, erzählt Ninon Gloger. Das Stück habe „Drive, Witz, ist rockig und folkloristisch“. Außerdem erklingt Xenakis‘ „Psappha“ für Schlagzeug solo. Xenakis forderte seine Künstler gerne mit unlösbaren technischen Herausforderungen. Schlagzeuger Jonathan Shapiro meint, er brauche „eigentlich den dritten Arm“.

Essigfabrik (Kanalstraße 26-28),

23. Januar, 20 Uhr.

cf

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