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Koreanischer Tenor gewinnt Musikpreis

Timmendorfer Strand Koreanischer Tenor gewinnt Musikpreis

Im vergangenen Jahr musste sich Konstantin Lee beim Maritim-Gesangswettbewerb in Timmendorfer Strand noch mit einem Förderpreis begnügen. Am vergangenen Sonnabend, seinem 27.

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Konstantin Lee stammt aus der südkoreanischen Metropole Seoul.

Timmendorfer Strand. Im vergangenen Jahr musste sich Konstantin Lee beim Maritim-Gesangswettbewerb in Timmendorfer Strand noch mit einem Förderpreis begnügen. Am vergangenen Sonnabend, seinem 27. Geburtstag, hatte Lee jedoch allen Grund zum Strahlen: Der südkoreanische Tenor, der an der Hamburger Hochschule für Musik und Theater studiert, gewann nach einem ungewöhnlich hochklassigen Finale den mit 3000 Euro dotierten Maritim Musikpreis 2015. Zusätzlich erhielt er Sonderpreise von der Franz-Wirth-Gedächtnis-Stiftung Hamburg (1500 Euro) und der Walter und Charlotte Hamel Stiftung (1000 Euro).

Konstantin Lee (26) studierte in Seoul an der Universität (Bachelor 2011, Master 2014). Dann kam er an die Hochschule für Musik und Theater Hamburg, wo er sich bei Carolyn James auf das Konzertexamen vorbereitet.

Den zweiten Platz (1500 Euro) im Maritim-Wettbewerb belegte die in Lübeck studierende Sopranistin Raffaela Lintl (26). Sie beeindruckte so sehr, dass sie noch den Publikumspreis gewann (500 Euro).

Der dritte Preis (500 Euro) ging an einen weiteren Südkoreaner, den 31-jährigen Countertenor Jung Kwon Jang, der in Hamburg studiert. Er erhielt außerdem einen Förderpreis in Höhe von 1000 Euro der Breuell & Hilgenfeldt GmbH.

Eine Besonderheit des Wettbewerbs in Timmendorfer Strand ist die Auslobung eines Preises für Klavierbegleiter in Höhe von 2500 Euro. In diesem Jahr gingen Auszeichnung und Prämie an die Südkoreanerin Seonhwa Lee (33), Studentin an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover.

An diesem in Deutschland einmaligen Wettbewerb nahmen insgesamt 90 Studierende der Musikhochschulen in Hamburg, Lübeck, Rostock, Hannover und erstmals auch der Hochschule für Künste Bremen teil, wobei 22 Nationen vertreten waren.

LN

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