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„Kunst inspiriert mich“, sagt Uschi Cravillon-Werner

Lübeck „Kunst inspiriert mich“, sagt Uschi Cravillon-Werner

Kunst, ob musisch oder darstellerisch, fasziniert mich und inspiriert mich immer wieder auch eigene Sichtweisen bildnerisch zu erarbeiten — ich kann meine Hände nicht von der Kunst lassen.

Lübeck. Kunst, ob musisch oder darstellerisch, fasziniert mich und inspiriert mich immer wieder auch eigene Sichtweisen bildnerisch zu erarbeiten — ich kann meine Hände nicht von der Kunst lassen. Deshalb ist der Besuch der 15. HanseArt in der MuK am 11. März bis 13. März für mich eine Bereicherung: Das diesjährige Motto lautet „Tor zur Kunst.“

 

LN-Bild

Ursula Cravillon-Werner leitet seit 2002 die Kunstschule der Gemeinnützigen in Lübeck. Die 61-Jährige ist Mitglied der Gemeinschaft Lübecker Künstler. Die gebürtige Belgierin studierte Freie Kunst in Kiel und lebte mit ihrem Mann und ihren zwei Töchtern einige Jahre in Istanbul. Zehn Jahre lang leitete sie mit Angela Olschina-Nitsch die Galerie eigenART in Lübeck. Ihre Arbeiten wurden in verschiedenen Städten Schleswig-Holsteins, in Hannover, Bonn, Berlin und Istanbul ausgestellt.

Quelle: Lutz Roeßler

Von abstrakten und surrealistischen Gemälden über gegenständliche Malereien und Illustrationen bis hin zu Grafiken und Zeichnungen reicht die stilistische Vielfalt. Zu sehen sind Holzschnitte, Karikaturen sowie Skulpturen aus Stein, Holz oder Bronze. Da die Künstler und Galeristen anwesend sind, gibt es die Möglichkeit, mit den Ausstellern ins Gespräch zu kommen. Das finde ich besonders reizvoll. Besonders gespannt bin ich auf die Arbeiten aus den baltischen Staaten.

Da das Theater Lübeck für mich immer auch ein Seherlebnis ist und ich seit vielen Jahren ein Abo habe, steht am 13. März „Der Sturm“ von Shakespeare im Großen Haus auf dem Programm.

Als langjährige Besucherin der Jazz-Baltica freue ich mich auf das Konzert mit Nils Landgren am 18. März um 20 Uhr in der MuK: Nils Landgren All Stars &Neue Philharmonie Frankfurt präsentieren Songs aus dem Repertoire des großen Leonard Bernstein.

In den Osterferien komme ich endlich zum Lesen zweier toller Bücher. „Dass man durch Belgien muss auf dem Weg zum Glück“ von Judith Kuckart, ein Anknüpfungspunkt an meine belgische Herkunft — mein Vater war Belgier. Ich kam zwar im Spreewald zur Welt, aber als ich zwei Monate alt war, zogen wir in den flämischen Teil des Landes. „Jonny und Jean“ von Teresa Präauer ist mein zweiter Favorit. Die preisgekrönte Autorin schrieb den temporeichen Roman über das abenteuerliche Leben zweier unterschiedlicher junger Männer, die sich in der Kunst und im Leben üben.

LN

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