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Licht und Schatten für deutsche Filme in Locarno

Locarno Licht und Schatten für deutsche Filme in Locarno

Goldener Leopard geht an Regisseurin aus Bulgarien – Deutsche Ko-Produktion erhält Spezialpreis der Jury.

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Erfolgreich: Ralitza Petrova.

Quelle: dpa

Locarno. Die Jury des 69. Internationalen Filmfestivals Locarno hat entschieden wie erwartet: Der Goldene Leopard geht an den sozialkritischen Krimi „Godless“

(„Gottlos“), eine bulgarisch-dänisch-französische Produktion der Regisseurin Ralitza Petrova (Bulgarien).

Auch deutsche Filme gehörten zu den Highlights des wichtigen europäischen Filmfestivals, das gestern Abend mit der Preisverleihung zu Ende ging. Die rumänisch-deutsche Koproduktion „Vernarbte Herzen“

des Regisseurs Radu Jude (Rumänien) über das Leben des Dichters Max Blecher (1909-1938) erhält die nach dem Goldenen Leoparden wichtigste Ehrung, den Spezialpreis der Jury.

Mit ihren Entscheidungen bestätigten die von dem mexikanischen Regie-Star Arturo Ripstein geleiteten Juroren das Vorhaben des Festivals, traditionelles Erzählkino und Experimentelles gleichermaßen zu fördern. Dem entsprechen auch die weiteren Ehrungen.

Als bester Regisseur gekürt wurde der Portugiese João Pedro Rodrigues für „Der Ornithologe“, eine verästelte poetische Ballade um Fragen des Glaubens. Der impressionistische österreichisch-italienische Filmessay „Mister Universo“ des Wiener Regie-Duos Tizza Covi und Rainer Frimmel bekam eine besondere Erwähnung.

Die beiden außerhalb des Wettbewerbs gezeigten deutschen Spielfilme „Paula“ und „Vor der Morgenröte“ hatten zu den Favoriten gezählt, gingen aber leer aus. Die Zuschauer entschieden sich für „Ich, Daniel Blake“ (Großbritannien/Frankreich/Belgien) des englischen Regie-Veteranen Ken Loach.

LN

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