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#MeToo: Heike Makatsch warnt vor „Meinungsdiktatur“

#MeToo: Heike Makatsch warnt vor „Meinungsdiktatur“

Berlin. Die Schauspielerin Heike Makatsch („Hilde“, „Das Pubertier“) empfindet die MeToo-Debatte über sexuelle Belästigung von Frauen als aufgeheizt.

Berlin . Die Schauspielerin Heike Makatsch („Hilde“, „Das Pubertier“) empfindet die MeToo-Debatte über sexuelle Belästigung von Frauen als aufgeheizt. „Es kommt mir so vor, dass gerade jeder differenziertere Gedanke zum Thema, der vielleicht auch mal eine Ambivalenz benennt oder sogar eine Lanze bricht für die Gegenseite, so an den Pranger gestellt wird, dass es fast schon etwas von einer Meinungsdiktatur hat“, sagte Makatsch. „Man liest ja, wie Schauspieler, die sich an die Seite eines ,Beschuldigten’ stellen, sofort öffentlich sanktioniert werden“, sagte Makatsch. „Durch die Berichterstattung der letzten Wochen wird immer aus den Augen verloren, worum es der ,MeToo‘-Bewegung im Kern geht. Es scheint nur noch um Namen zu gehen, je berühmter, desto besser.“ Sie wolle sich deswegen auch nicht zum Fall des Regisseurs Dieter Wedel äußern.

 

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LN

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