Volltextsuche über das Angebot:

20 ° / 13 ° wolkig

Navigation:
Mit „Parsifal“ in die neue Saison

Hamburg Mit „Parsifal“ in die neue Saison

Hamburger Staatsoper stellt Programm für 2017/2018 vor.

Voriger Artikel
Ohrwürmer & Liebeskummerlieder
Nächster Artikel
Hat Ed Sheeran kopiert? Popstar zahlt und schweigt

Hamburgs Generalmusikdirektor und Chefdirigent des Philharmonischen Staatsorchesters Kent Nagano (v.l.), Ballettintendant und Chefchoreograf John Neumeier sowie der Intendant der Staatsoper Georges Delnon.

Hamburg. . Mit Opernklassikern und zwei Uraufführungen gehen Hamburgs Opernintendant Geor- ges Delnon und Generalmusikdirektor Kent Nagano in ihre dritte Spielzeit. „In der dritten Saison führen wir unsere bühnenästhetische Linie fort, befragen große wichtige Werke der Opernliteratur und kreieren neues Musiktheater“, sagte Delnon gestern in Hamburg.

Eröffnet wird die Saison mit Richard Wagners Bühnenweihspiel „Parsifal“ in einer Neuinszenierung von Achim Freyer und unter Leitung von Kent Nagano. Freyer hatte in Hamburg unter anderem mit Mozarts „Zauberflöte“ (1982) für Furore gesorgt. Die Titelrolle singt Andreas Schager, der diese Partie auch bei den Bayreuther Festspielen übernimmt. Bei Ludwig van Beethovens einziger Oper „Fidelio“ führt Intendant Delnon Regie. Die „Messa da Requiem“ von Giuseppe Verdi wird der spanische Regisseur Calixto Bieito in Szene setzen. Als Uraufführung in Auftrag gegeben wurde „Frankenstein“

nach dem Roman von Mary Shelley. Das Werk von Jan Dvorak inszeniert Philipp Stölzl.

Peter Ruzicka hat mit „Benjamin“ ein Stück über den deutschen Philosophen Walter Benjamin (1892-1940) komponiert, Regie führt die Koreanerin Yona Kim. Bei den ersten „Italienischen Opernwochen“ von März bis April 2018 sind unter anderem Jonas Kaufmann und Anja Harteros in Giacomo Puccinis „Tosca“ zu Gast.

Ballettintendant und Chefchoreograf John Neumeier widmet erstmals Ludwig van Beethoven ein abendfüllendes Ballett. „Beethovens großartige Musik hat mich immer wieder tief berührt, ohne dass daraus bisher ein abendfüllendes Werk entstanden wäre“, sagte Neumeier. Außerdem auf dem Spielplan: Die Premiere von Rudolf Nurejews „Don Quixote“ nach Marius Petipa.

Das Philharmonische Staatsorchester Hamburg legt in der neuen Konzertsaison einen Schwerpunkt auf Komponistenporträts. Dabei werden großen Meistern wie etwa Brahms, Mozart, Schubert, Schumann oder Strauss jeweils vollständige Philharmonische Konzertprogramme in der Elbphilharmonie gewidmet. „Die Elbphilharmonie ist einer der besten Säle der Welt und wir wollen ihn noch besser kennenlernen“, sagte Nagano. Abonnements können ab sofort bestellt werden. Der Kartenvorverkauf für die Konzerte in der Elbphilharmonie beginnt am 12. Juni.

Infos und Karten: Tel. 040/356868

LN

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Kultur im Norden