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Mit der Krähe in die Vergangenheit reisen Eckhard Redersborg wartet mit zwei neuen Büchern auf. Eines befasst sich mit der Geschichte Grevesmühle...

Grevesmühlen Mit der Krähe in die Vergangenheit reisen Eckhard Redersborg wartet mit zwei neuen Büchern auf. Eines befasst sich mit der Geschichte Grevesmühlens.

An lokaler Geschichte Interessierten stehen Mitte November zwei Buchneuerscheinungen ins Haus. „Bernstorff — Bernstorf — Schloss Bernstorf“ heißt das eine (wir berichteten).

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Stellt die Manuskripte morgen vor: Eckart Redersborg.

Quelle: coro

Grevesmühlen. An lokaler Geschichte Interessierten stehen Mitte November zwei Buchneuerscheinungen ins Haus. „Bernstorff — Bernstorf — Schloss Bernstorf“ heißt das eine (wir berichteten). „Grevesmühlen — Gestern und heute“ nannte Eckart Redersborg das andere. Hinter beiden Neuerscheinungen steht der 76-jährige Grevesmühlener als Autor. Während der Kulturnacht morgen in Grevesmühlen gewährt er einen Einblick in die Manuskripte der Bücher. Ab 16 Uhr wird er im Haus Neu in der August-Bebel-Straße 19 anzutreffen sein. Dort nimmt er auch Vorbestellungen entgegen.

Für sein neuestes Grevesmühlen-Buch kann Eckart Redersborg auf seinen reichen Fundus als Stadtchronist zurückgreifen. Auf 96 Seiten stellt er historische Ansichten aktuellen gegenüber. Das alte Grevesmühlener Rathaus zum Beispiel wird in seiner ursprünglichen Bestimmung genauso gezeigt wie jetzt als Restaurant und Hotel. „Alt und neu habe ich immer aus der gleichen Perspektive dargestellt“, erklärt Eckart Redersborg aus Sicht des Fotografen. In den Texten lässt er auch die Geschichte noch einmal Revue passieren.

Völlig neu im Gegensatz zu seinen bisherigen Veröffentlichungen ist die Tatsache, dass die Krähe als Grevesmühlener Sagengestalt sich von Seite zu Seite schwingt. Der Anspruch Eckart Redersborgs war es, möglichst viele Abbildungen des Vogels, wie er auch auf einem Notgeldschein von 1922 zu finden ist, aus dem täglichen Leben in der ehemaligen Kreisstadt in das neue Buch mit einzubringen. So tauchen dann auch das Logo der ehemaligen Baufirma „Kreihnhorst“ auf oder der „Kreihnsdörper Hof“ als Gaststätte. Außerdem philosophiert der Autor darüber, auf wen die Krähendarstellung zurückzuführen ist und belegt mit einer Postkarte vom „Letzten Heller“, dass Grevesmühlener sich schon 1899 als Krähen fühlten.

Fungiert Eckart Redersborg für sein neues Grevesmühlen-Buch zugleich als Autor und Herausgeber, zeichnet als Letzterer für das Bernstorf-Buch Dr. Wolfgang Röhr verantwortlich. Der Hamburger steht als Investor hinter der Sanierung und dem Umbau des Bernstorfer Schlosses zum Bio-Hospiz. Eckart Redersborg schreibt in dem ersten Buch einer als Edition Schloss Bernstorf angelegten Reihe auf 160 Seiten über das Leben der mecklenburgischen Grafenfamilie von Bernstorff in den Jahren zwischen 1237 und 1945.

Schriftliche Bestellungen für beide Bücher nimmt der Autor unter Parkstraße 6 in 23936 Grevesmühlen entgegen.

Cornelia Roxin

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