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Kultur im Norden Mozarts „Così fan tutte“ als quietschbunter Slapstick
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08:27 09.09.2018
Die Sänger Kartal Karagedik (l-r), Dovlet Nurgeldiyev, Ida Aldrian und Maria Bengtsson. Quelle: Markus Scholz/archiv
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Hamburg

Herbert Fritschs Inszenierung von Mozarts „Così fan tutte“ zur Saisoneröffnung der Hamburgischen Staatsoper ist beim Publikum bestens angekommen. Der Regisseur macht seinem Ruf als Virtuose des abgründigen Slapstick alle Ehre. Das kaltblütige Liebes- Experiment - zwei Freunde wetten mit dem Intriganten Don Alfonso, dass ihnen ihre Verlobten die Treue halten werden, wenn jemand anderes ihnen den Hof macht - führt er auf einer psychedelisch bunten Einheitsbühne durch. Das sechsköpfige Solistenensemble um die Sopranistin Maria Bengtsson als Fiordiligi und den Bariton Pietro Spagnoli als Don Alfonso lässt sich auf Fritschs rasante Komik voll ein und überzeugt stimmlich wie darstellerisch. Sébastien Rouland am Pult des Philharmonischen Staatsorchesters Hamburg präsentiert eine mitreißend lebendige Mozart-Lesart.

dpa

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