Volltextsuche über das Angebot:

4 ° / 1 ° wolkig

Navigation:
Musik Festival: Hindemith-Preis für Anna Clyne

Lübeck Musik Festival: Hindemith-Preis für Anna Clyne

. Anna Clyne (36), in New York lebende Komponistin mit Londoner Wurzeln, wird mit dem diesjährigen Hindemith-Preis des Schleswig-Holstein Musik Festi vals (SHMF) geehrt.

Voriger Artikel
Fünfter „Kulturfrühling“ in Schlutup
Nächster Artikel
Das Phantom der Streetart

Die britische Komponistin Anna Clyne (36).

Lübeck. . Anna Clyne (36), in New York lebende Komponistin mit Londoner Wurzeln, wird mit dem diesjährigen Hindemith-Preis des Schleswig-Holstein Musik Festi vals (SHMF) geehrt. Der Preis ist mit 20000 Euro dotiert. „Die Musik von Anna Clyne, die durch einen Reichtum an Klangfarben besticht, bezieht szenische Elemente mit ein“, erklärte Festival-Intendant Christian Kuhnt gestern in Lübeck: Dadurch verleihe Clyne ihren Werken „nicht selten eine Dreidimensionalität“. Das Votum der Jury, deren Vorsitzender Kuhnt ist, fiel den Angaben zufolge einstimmig.

Die Preisverleihung findet im Rahmen eines Festkonzerts am 12. Juli auf Schloss Reinbek statt. Auf dem Programm stehen Werke von Anna Clyne und Paul Hindemith sowie die Uraufführung eines Werkes von David Philip Hefti. Er wurde 2015 mit dem Hindemith-Preis ausgezeichnet.

Die in London geborene Clyne ist eine Komponistin der akustischen und elektroakustischen Musik. Ihre musikalischen Arbeiten präsentiert sie oft in Zusammenarbeit mit Choreographen, Filmemachern und Musikern. Clyne erhielt Kompositionsaufträge von Institutionen wie dem Los Angeles Philharmonic, dem Chicago Symphony Orchestra, der Carnegie Hall, BBC Radio 3 und London Sinfonietta. Dirigenten wie Pablo Heras-Casado, Riccardo Muti und Esa-Pekka Salonen führten ihre Werke auf.

Der Hindemith-Preis wird seit 1990 im Rahmen des SHMF verliehen. Mit ihm sollen herausragende zeitgenössische Komponisten gefördert werden. Zugleich erinnert die Auszeichnung an das musikpädagogische Wirken Paul Hindemiths, der 1932 im Auftrag der Staatlichen Bildungsanstalt Plön die Komposition „Plöner Musiktag“ schrieb. Zu den Preisträgern zählen Olga Neuwirth, Jörg Widmann, Dai Fujikura und Bernd Richard Deutsch.

LN

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Kultur im Norden