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Musik aus vielen Heimatländern

Lübeck Musik aus vielen Heimatländern

Buddenbrookhaus und Musikhochschule gestalten Wandelkonzert.

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Sven Rieper, Birte Lipinski und Thore Schmidt (von links) präsentieren vor dem Buddenbrookhaus die Konzertplakate.

Quelle: Lutz Roessler

Lübeck. Im Buddenbrookhaus wird Mitte Juni eine große Sonderausstellung eröffnet, die sich mit den Exil-Erfahrungen der Familie Mann beschäftigt. Im Vorfeld findet am Sonnabend an fünf Orten in der Altstadt ein Wandelkonzert statt. Der Titel des Konzerts ist mehrdeutig. Er lautet „Heimatklänge.“

Birte Lipinski, Leiterin des Buddenbrookhauses, stellte das Gemeinschaftsprojekt mit der Musikhochschule vor. „Musik ist eine Kunst, die für viele Menschen ihre Heimat symbolisiert“, sagte sie. „Da an der Musikhochschule Studierende aus aller Welt immatrikuliert sind, erschien es uns sinnvoll, dass ausländische Studenten die Musik aus ihrer Heimat vorstellen.“

Organisiert wird das Wandelkonzert von den Lehramts-Studenten Sven Rieper und Thore Schmidt. „Wir haben nicht nur Kommilitonen aus verschiedenen Ländern gebeten, bei unserem Projekt mitzumachen. Drei Komponisten, die selber ins Exil gegangen sind oder es nicht mehr rechtzeitig geschafft haben, stellen wir in den Mittelpunkt: Fritz Kreisler, Bohuslav Martinu und Erwin Schulhoff“, sagte Schmidt.

Fritz Kreisler, der ein weltberühmter Geiger war, fiel der Wechsel in die USA nicht besonders schwer, auch Martinu etablierte sich in Amerika. Schulhoff, der die sowjetische Staatsbürgerschaft angenommen hatte, starb in einem deutschen Lager.

Stattfinden wird das Wandelkonzert im Buddenbrookhaus, im Zentrum für Kulturwissenschaftliche Forschung, im Katharineum und im Kommunalen Kino. Das Abschlusskonzert findet im Schuppen 6 statt. Beginn ist um 18.30 Uhr im Neuen Buddenbrookhaus (Mengstr.6). Fel

Eintritt: 10, ermäßigt 5 Euro.

LN

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