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Musik im Matsch und Fußball-Match

Scheeßel Musik im Matsch und Fußball-Match

Das „Hurricane“-Rockfestival feiert 20. Geburtstag mit Rammstein, Wanda und K.I.Z.

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75000 Karten sind verkauft, die Besucher sind Gedränge vor der „Hurricane“-Bühne gewohnt, hier beim Festival 2015.

Quelle: dpa

Scheeßel. .  Zum 20. Mal reisen zehntausende wetterfeste Menschen nach Scheeßel zwischen Bremen und Hamburg. Bei der Jubiläumsausgabe des „Hurricane“-Festivals werden dort von Freitag (15 Uhr) bis Sonntagabend rund 100 Solisten und Bands auf den Bühnen stehen.

In diesem Jahr ist die Bühne üppig bestückt: Ganz oben auf der Liste stehen die für ihre Show berühmte deutsche Rockband Rammstein, die britischen Folkrocker Mumford & Sons sowie die Electro-Rock-Band The Prodigy. Auch weiter unten stehen Bands, die derzeit Erfolge feiern: die Berliner Hiphopper von K.I.Z oder die österreichische Pop-Band Wanda. Und da die deutsche Fußballnationalmannschaft am Sonntag ein EM-Spiel austrägt, steht auch dieses Match auf dem Programm.

Das „Hurricane“ war in diesem Jahr besonders schnell ausverkauft. Bereits im Februar gab es keine Tickets mehr. Laut Veranstalter sind 75000 Karten verkauft worden.

Die Festivals gehören zu den größten für Rock, Independent und Alternative. Zu den Höhepunkten der vergangenen 20 Jahre zählten die Beastie Boys, Iggy Pop und Björk. Mittlerweile deckt das Programm Sparten von Metal bis Pop, Hiphop bis Elektro ab.  Auf den vier Bühnen ist quasi für jeden etwas dabei: Während Rammstein am Freitagabend auf einer Bühne stehen, geht auch das Electro- House Duo Digitalism an den Start. Am Sonnabend tritt das Frauen-Popduo Boy auf, während die Punk-Band Anti-Flag ihrem Publikum einheizt.

In 20 Festival-Jahren haben Veranstalter und Besucher auch in Sachen Wetter jede Menge Erfahrung gesammelt. Etwa 2006, als ein Unwetter das komplette Gelände unter Wasser setzte und der Auftritt der Rockband Muse abgesagt werden musste. „Es ging einfach gar nichts mehr“, erinnert sich Festival-Gründer Folkert Koopmans. Nachdem das Festival „Rock am Ring“ Anfang Juni wegen Unwettern abgebrochen wurde, hoffen die Veranstalter nun, dass ihr „Hurricane“ verschont bleibt.

Lena Klimkeit

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