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Nervenkitzel nach Art von J.K. Rowling

München Nervenkitzel nach Art von J.K. Rowling

. Schock für Robin Ellacott: Statt Wegwerfkameras für ihre bevorstehende Hochzeit nimmt sie ein Paket in Empfang, das ein abgetrenntes Frauenbein enthält.

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Autorin Joanne K. Rowling (50).

München. . Schock für Robin Ellacott: Statt Wegwerfkameras für ihre bevorstehende Hochzeit nimmt sie ein Paket in Empfang, das ein abgetrenntes Frauenbein enthält. Das ist selbst für die gewöhnlich toughe Mitarbeiterin des Londoner Privatdetektivs Cormoran Strike zu viel. Was sie jedoch nicht davon abhält, gemeinsam mit Strike nachzuforschen. Für den dritten Fall des ungleichen Ermittlerpaars hat sich Robert Galbraith alias Joanne K. Rowling eine perfide Geschichte ausgedacht, in der gleich mehrere Psychopathen „Die Ernte des Bösen“ einfahren wollen.

Die Schöpferin von Harry Potter hat in ihrem neuen Krimi ihrer Fantasie wieder freien Lauf gelassen und für viel Grusel gesorgt. Was Galbraith dem Leser über weite Strecken serviert, ist — wie in den zwei anderen Cormoran-Strike-Romanen — ausführlichste Recherche nach klassischem Muster: eventuelle Zeugen, Verdächtige und Verwandte ausfindig machen und befragen, Menschen beschatten, Hinweise finden und, und, und. Für Spannung bürgt auch der wechselnde Blick auf die Handlung: Der Tätersicht werden Kapitel aus Erzählersicht gegenübergestellt. Sie verstärken das Finstere im Plot, wovon die Harry-Potter-Autorin bekanntlich viel versteht.

„Die Ernte des Bösen“ von Robert Galbraith. Blanvalet Verlag. 672 Seiten. 22,99 Euro.

LN

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