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Neues Führungstrio für Berliner Schlossbau

Berlin Neues Führungstrio für Berliner Schlossbau

Baumanager war zuvor aus Protest gegen Sonderwünsche und Mehrkosten zurückgetreten.

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Fassadenteile liegen auf der Baustelle des Berliner Schlosses.

Berlin. Der bisherige Baumanager für das Berliner Schloss hat überraschend das Handtuch geworfen. Jetzt soll die Arbeit stärker verteilt und besser vernetzt werden.

Die für den Wiederaufbau verantwortliche Stiftung bekommt deshalb ein neues Führungstrio. Der Bauingenieur Hans-Dietrich Hegner (55), bisher Referatsleiter im Bundesbauministerium, soll Nachfolger des bisherigen Baumanagers Manfred Rettig werden. Dieser hatte im Januar aus Protest gegen mögliche Sonderwünsche und Mehrkosten überraschend seinen Rückzug angekündigt. Die bisherige Aufgabe Rettigs als Stiftungssprecher soll nach einem gemeinsamen Vorschlag von Bundesbauministerin Barbara Hendricks (SPD) und Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) der bisherige kaufmännische Vorstand Johannes Wien übernehmen. Als Geschäftsführerin der neu gegründeten Humboldtforum Kultur GmbH ist die Berliner Kulturmanagerin Lavinia Frey vorgesehen. Sie soll zugleich in der Baustiftung neuer Kulturvorstand werden.

Die endgültige Entscheidung trifft der Stiftungsrat am 15. März. Bauministerin Hendricks erklärte, sie sei zuversichtlich, dass mit der Nachfolgeregelung das Schlossvorhaben auf einem guten Weg gehalten werden könne. Es liegt nach Angaben von Stiftungsratschef Florian Pronold im Zeit- und Kostenrahmen. Grütters sagte, mit der Berufung von Lavinia Frey sei eine enge Verzahnung zwischen dem Bau und dem inhaltlichen Konzept gewährleistet.

Das rekonstruierte Preußen-Schloss, das größte Kulturprojekt des Bundes, soll unter dem Namen Humboldtforum ab 2019 ein Ausstellungs- und Kulturzentrum werden. Die Kosten sind auf 590 Millionen Euro veranschlagt.

LN

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