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Kultur im Norden Richtig guter Alternativ-Rock aus Lübeck
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13:45 01.11.2018
Die Band Never Come Rain (v.l.): Schlagzeuger Leon, Bassist Stefan, Gitarrist Timo und Sängerin Ariane. Quelle: Foto: hfr
Lübeck

Im Fußball mag es so sein, aber in der Musik spielen die Rivalitäten von Lübeck und Kiel keine Rolle. Jedenfalls nicht bei Never Come Rain, einer viel versprechenden Alternativ-Rockband, die aus zwei Lübeckern und zwei Kielern besteht.

Frontsängerin Ariane und ihr Freund Timo leben in der Hansestadt – Schlagzeuger Leon und Bassist Stefan kommen aus Kiel. Geprobt wird der Fairness halber immer jede Woche im Wechsel.

Neue EP mit frischen Songs

Und gefeiert wird in Lübeck, denn es gibt allen Grund dazu: Nach der Veröffentlichung des neuen Albums im vergangenen Jahr haben Never Come Rain eine neue EP namens „Colors“ – ein Mini-Album mit fünf neuen Songs – auf den Markt gebracht, die sie nun auch offiziell vorstellen möchten.

Gelungen ist der Band dieser tolle Nachschub an echter handgemachter Rockmusik durch ein Crowdfunding-Projekt, durch das Never Come Rain im Internet 2700 Euro einsammeln und die neuen Songs professionell produzieren lassen konnte. Und das hört man!

Rock-Festival auf dem Cargo-Schiff

Drei Bands, drei Farben und drei Mal Rock aus Lübeck: „Colors of Rock“ ist Festival und Party zugleich – gefeiert wird die Veröffentlichung von Never Come Rains neuer EP „Colors“. Mit an Bord sind die beiden Band Oh Fyo und Columbia. Oh Fyo sind ein Duo, das sich selbst produziert, auf eigene Faust loszieht und mit Band oder unplugged die Zuhörer abholt. Columbia ist eine vierköpfige Indie-Rock Band aus Lübeck. Seitdem sich die Band vor gut anderthalb Jahren gegründet hat, werden Instrumente gerockt und geschreddert.Die Band setzt sich aus dem schmächtigen Frontman Pontus Klempin (Vocals), Leo Ziems (Trommeln), Leon Savill (Guitar) und Kent Kaspereit (Bass) zusammen.

Los geht’s am Sonnabend, 3. November, um 20 Uhr auf dem Cargo-Schiff.

Karten gibt es ab 9,20 Euro unter anderem bei www.eventim.de und im Pressezentrum.

Melancholie mit Power

Kraftvoll und weich zugleich klingt Ariane Jahn, die an der Musikhochschule Lübeck Gesang studiert – energiegeladen und leidenschaftlich ist die musikalische Begleitung der Band und gehaltvoll sind die Texte, die Jahn schreibt.

Dabei sind die Inhalte von einer ganz besonderen Melancholie getragen. „In der Musik habe ich ein Faible für Themen, die zum Nachdenken anregen und die tiefer gehen, wie der Druck und die Schnelllebigkeit in der heutigen Zeit zum Beispiel“, sagt Jahn.

Am liebsten live

Und trotz aller bester Kritiken üben sich die Vier in hanseatischer Bodenständigkeit: „Wir müssen nicht in den Charts landen, solange wir live spielen und die Leute damit begeistern können“, sagt Jahn, die schon von klein auf Musik macht.

„Wir sind super eingespielt und wir wollen zeigen, dass wir live genauso gut sind wie auf Platte.“ Musikalische Vorbilder sind Größen wie Foo Fighters oder Placebo – die Sängerin weiß, dass der Maßstab hoch ist. „Wir wollen das machen, wofür wir stehen: Richtig guten handgemachten Rock.“

taf

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