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Kultur im Norden „Nobelpreis“ für Catherine Deneuve
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18:10 11.07.2018
Berlin

Der „Praemium Imperiale“ versteht sich als Nobelpreis für die Künste und zählt zu den am höchsten dotierten Preisen für Künstler weltweit. Die Preisträger wurden gestern zeitgleich in

Berlin, Paris, London, Rom, New York und Tokio bekanntgegeben. Jeder erhält umgerechnet gut 116 000 Euro. Der Nachwuchspreis geht diesmal an die britische Wohltätigkeitsorganisation Shakespeare Schools Foundation. Die renommierten Auszeichnungen werden am 23. Oktober in Tokio verliehen. Zu den Ausgezeichneten gehören neben Deneuve und Muti der belgische Maler Pierre Alechinsky (90), die japanische Bildhauerin Fujiko Nakaya (85) und der französische Architekt Christian de Portzamparc (74).

Lehmann würdigte die ausgewählten Künstler für die Sensibilität und Kraft ihrer Werke. „Sie alle stehen genau wie der ,Praemium Imperiale’ für Begegnung, Austausch und Inspiration zwischen Menschen, Kulturen und Nationen“, sagte er.

Catherine Deneuve gilt trotz ihrer internationalen Karriere als Grande Dame des französischen Films. In über 100 Rollen hat sie ihren zumeist schwierigen oder gescheiterten Charakteren eine geheimnisvolle, reservierte Aura verliehen, wie die Jury befand. Zuletzt war sie in dem Film „Ein Kuss von Béatrice“ (2017) zu sehen.

Riccardo Muti gilt als einer der bedeutendsten Dirigenten der Welt. Der Italiener stand schon bei allen großen Orchestern am Pult. Chefdirigent war er beim Londoner New Philharmonia Orchestra, beim Philadelphia Orchestra und bei der Mailänder Scala. Seit 2010 leitet er das Chicago Symphony Orchestra. Der Kulturpreis wird seit 30 Jahren verliehen. Ausgezeichnet werden Künstler, die einen außergewöhnlichen Beitrag zur Entwicklung der Kultur leisten und deren Schaffen die „Welt in besonderem Maß bereichert“, bisher etwa Ingmar Bergman und Sophia Loren.

LN

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