Menü
Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck
Anmelden
Kultur im Norden Filmforum: Spot auf Lübeck
Nachrichten Kultur Kultur im Norden Filmforum: Spot auf Lübeck
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
21:05 25.10.2018
Jano Kaltenbach zeigt den im Rahmen seines Bachelorprojekts entstandenen Film „Aber was ist mit der Show“ Quelle: Daniel Hellwig
Lübeck

Mit dem Spielfilm „Goliath96“ debütiert die in Lübeck aufgewachsene Regisseurin Rike Steyer bei den Nordischen Filmtagen. Katja Riemann spielt die Hauptrolle einer alleinerziehenden Mutter, die verzweifelt versucht, wieder in Kontakt mit ihrem erwachsenen Sohn zu kommen, der bei ihr lebt, sich aber seit langem völlig abschottet.

Regisseurin Rike Steyer Quelle: hfr

Auch zwei Lübecker Kurzfilmer sind bei den Filmtagen am Start: Felix Dierich, der heute Oldenburg lebt und arbeitet, präsentiert mit „A Year Along the Geostationary Orbit“ einen Blick durch die „Augen“ des modernsten Wettersatelliten auf die Erde; Mediengestalter Jano Kaltenbach zeigt den im Rahmen seines Bachelorprojekts entstandenen Film „Aber was ist mit der Show?“ – als ein „Feuerwerk guter Unterhaltung“ würdigte die Jury des Thüringer Landesfilmfestivals den Kurzfilm mit dem 1. Preis.

60. Nordische Filmtage

Noch mehr Geschichten, Hintergründe sowie eine Bildergalerie zu den 60 Nordischen Filmtagen finden Sie hier:

Ausgezeichnet! Diese Preise gibt es zu gewinnen

Der Eröffnungsfilm „Die Genossin“

Historische Bildergalerie: Die tollsten Bilder der vergangenen 60 Filmfestspiele

Das Phänomen Ingmar Bergman

40 Jahre „Kinderfilm“ auf den Nordischen Filmtagen

Ein Lübecker steht auch im Zentrum der Kurz-Doku „Mann auf Blau“: Der junge Maler Henri Haake steht als Meisterschüler kurz vor dem Abschluss an der Universität der Künste in Berlin – er wird sich als Künstler nicht nur beweisen, sondern auch vermarkten müssen. Aber weiß er das auch? Spannendes Porträt eines jungen Mannes als werdender Künstler.

Filmforum – Spielfilme

Goliath96: Vor Jahren hat Kristins (Katja Riemann) Mann sie und den gemeinsamen Sohn wortlos verlassen. Mittlerweile ist David 21, dund verweigert seit zwei Jahren jeglichen Kontakt zu ihr. Das gemeinsame Leben erstarrt zum gespenstischen Nebeneinander, da verliert Kristin unerwartet ihre Stelle in der Bank. Aus Angst, auch noch David zu verlieren, nimmt sie in einem Internetforum, in dem David aktiv ist, anonym Kontakt zu ihm auf. Plötzlich erscheint alles ganz leicht.

Regie: Marcus Richardt

dt. OF, engl. UT

Do 1.11., 19:15 Uhr, CS 7
 

Gelato – Die sieben Sommer der Eisliebe: Der liebevoll animierte Film von Daniela Opperzählt, wie Anfang des 20. Jahrhunderts italienische Einwanderer die Eiscreme nach Deutschland brachten. Regie: Daniela Opp

Das Märchen von der Regentrude: Eine Dürre herrscht, nur der reiche Ivens hat noch Wasservorräte. Seine Tochter Maren liebt unerlaubt den Schäfer Andrees. Dessen Mutter Stine erzählt von der Sage von der Regentrude, die als einzige den Feuermann besiegen kann, der fürdie Hitze beenden kann. Doch eine Jungfrau muss sie aus dem Schlaf erwecken.Da schließt Maren mit ihrem Vater eine Wette ab: Wenn es ihr gelingt, mithilfe der Regentrude Regen zu bringen, darf sie Andrees heiraten.

Regie: Klaus Knoesel, dt. OF

So 4.11., 10:15 Uhr, CS 7

Der Mordanschlag: Berlin Anfang der 90er: Hans-Georg Dahlmann, Chef der Treuhandanstalt, gehört zu den gefährdetsten Männern der Wiedervereinigung: Zielscheibe der RAF, verhasst bei Teilen der DDR-Bevölkerung und im Konflikt mit westdeutschen Firmen. An seiner Seite: die junge Sandra Wellmann, die er vom Fleck weg engagiert, ohne ihren wahren Auftrag zu kennen.: Als Mitglied der RAF soll sie Dahlmann für die Terroristen Pohlheim und Gelfertausspionieren.

Laufzeit: 180 Min. mit Pause

Regie: Miguel Alexandre, dt. OF

Fr 2.11., 19:00 Uhr, CS 7

Das schönste Paar: Liv und Malte genießen ihren Sommerurlaub auf einer Mittelmeerinsel. Bis ein Überfall durch drei Jugendliche in einem brutalen, sexuellen Übergriff an Liv endet, der beide zutiefst demütigt. Die Täter kommen unerkannt davon. Das Erlebnis wirft das Leben der jungen Lehrer komplett aus der Bahn. Zwei Jahre später: trotz der schrecklichen Ereignisse sind Liv und Malte immer noch ein Paar und haben erstaunliche Kräfte zur Bewältigung der traumatischen Ereignisse mobilisiert.

Regie: Sven Taddicken

dt. OF, engl. UT

Do 1.11., 22:15 Uhr, CS 7

Der Tatortreiniger – Rebellen:Die Folge könnte auch heißen: Was Sie schon immer über Filzgleiter wissen wollten, aber nie zu fragen wagten! Schotti verschlägts an einen bizarren Tatort. Regie: Arne Feldhusen

Tödliches Comeback: Roy und Bruno Singer sind ein völlig unterschiedliches Vater-Sohn-Gespann. Während Vollblutmusiker Roy in Berlin sein Geld mit illegalen Geschäften verdient, arbeitet der zurückhaltende Bruno bei der Hamburger Polizei. Er will zur Mordkommission – und das Herz seiner Kollegin Kyra gewinnen. Doch dafür verdonnert ihn seine Chefin, sich von seinem aktenkundigen Vater fernzuhalten. Doch als seine Mutter ins Krankenhaus muss, wird dies schwierig.

Regie: Hermine Huntgeburth

Fassungen mit Audiodeskription und UT für Gehörlose

Sa 3.11., 13:15 Uhr, CS 7

Tatort: Borowski und das Glück der Anderen: Kassiererin Peggy Stresemann sieht ihre Nachbarn, Victoria und Thomas Dell, die gerade einen Freudentanz aufführen. Anscheinend sind sie Lottomillionäre geworden! Für Peggy bricht eine Welt zusammen. Vom Neid zerfressen, entwickelt Peggy nun erstaunliche kriminelle Energie, um den Lottoschein zu stehlen.

Regie: Andreas Kleinert, dt. OF

inklusive Fassung

Sa 3.11., 10:15 Uhr, CS 7

Was uns nicht umbringt: Vater von zwei Töchtern plus eigensinnige Ex-Frau sowie ein schwermütiger Hund und eigentümliche Patienten: Psychotherapeut Max braucht wahrlich keine neue Herausforderung. Doch dann bringt Sophie, die bezaubernde Spielsüchtige mit Beziehungsproblemen, Max’ vertraute Welt ins Wanken. Während er sich noch einzureden versucht, Profi genug zu sein, um Profi zu bleiben, führt eine unverhoffte Begegnung der beiden zu immer mehr Verstrickungen.

Regie: Sandra Nettelbeck, dt. OF

Sa 3.11., 19:15 Uhr, CS 7

Wo kein Schatten fällt: Hanna, 14, kehrt für die Sommerferien in ihr Heimatdorf zurück. Die Dorfgemeinschaft begegnet ihr mit Misstrauen, da sie ihrer verschwundenen Mutter immer ähnlicher sieht. Diese war als Hexe verschrien und hat angeblich drei Männer in den Tod gelockt. Mit Hannas Rückkehr wird die alte Geschichte wieder lebendig,befördert tief Vergrabenes zutage. Hanna versucht, damit klarzukommen, bis sich im Dorf seltsame Ereignisse häufen.

Regie: Esther Bialas, dt. OF, engl. UT

Di 30.10., 22:15 Uhr, CS 7

Sarah Kohr: Das verschwundene Mädchen: Staatsanwalt Mehringer steht vor einem kniffligen Problem: Der ukrainische Waffenschieber Artem Lasarew hat aus der Untersuchungshaft heraus veranlasst, dass die Tochter eines Personenschützers entführt wird, der den Kronzeugen im Fall Lasarew bewacht. Mehringer schickt seine Geheimwaffe, die Martial-Arts-Spezialistin Sarah Kohr, um den Kronzeugen zu „erschießen” und die Tat zum Beweis zu filmen.

Regie: Christian Theede, dt. OF

Sa 3.11., 22:15 Uhr, CS 7

Sibel:Sibel lebt mit ihrem Vater Emin und der jüngeren Schwester in einem Bergdorf am Schwarzen Meer. Die 25-Jährige versorgt die Familie. Seit ihrem fünften Lebensjahr ist sie stumm, wird gemieden, weil sie angeblich Unglück bringt. Zuwendung findet sie nur bei der alten Narin und ihrem Vater. Als sie den verletzten Ali entdeckt und beschließt, dem gesuchten Deserteur zu helfen, gerät sie in einen offenen Konflikt mit Emin und entdeckt ein dunkles Dorfgeheimnis.

Regie: Çağla Zencirci, Guillaume Giovanetti, türk. OF, dt. UT

Mi 31.10., 19:15 Uhr, CS 7

Another Day of Life:Warschau, 1975. Ryszard Kapuściński, ist ein brillanter Journalist und Idealist. Er geht nach Angola, um über den blutigen Bürgerkrieg zu berichten. überzeugt seinen Chef in der polnischen Presseagentur, ihn nach Angola zu schicken, wo ein blutiger Bürgerkrieg tobt.Vor Ort erlebt er die schmutzige Realität des Krieges und entdeckt eine ihm bisher unbekannte Hilflosigkeit. Angola verändert ihn: Als Reporter verließ er Polen, als Schriftsteller kehrt er zurück. Außergewöhnliche Mischung aus Grafik Novel, Animation und Dokumentarteilen.

Regie: Raúl de la Fuente, Damian Nenow, engl., portug. OF, dt. UT

Sa 3.11., 16:15 Uhr, CS 7

Filmforum - Dokumentarfilme

1918. Aufstand der Matrosen: Kiel, Oktober 1918: Matrosen verweigern einen sinnlosen Befehl. Während sie und ihr Anführer Karl Artelt noch hoffen, dass die Arbeiter sich ihnen anschließen, versucht der neue Kieler Gouverneur, Admiral Souchon, mit Hilfe des Reichstagsabgeordneten Gustav Noske die Wogen zu glätten. Aber auch Noske entmachtet Artelt, setzt Souchon als Gouverneur ab und beendet den Aufstand. Erkann nicht verhindern, dass die revolutionäre Idee sich im ganzen Land verbreitet.

Regie: Jens Becker

dt. OF

Di 30.10., 19:15 Uhr, CS 7
 

All Creatures Welcome: Dem Aufruf „use hacking as a mindset” folgend, taucht der Zuschauer in die Welt des Chaos Computer Clubs ein, Europas größte Hacker-Organisation. Der organisiert Events, bei denen Nerds, Hacker und Netzaktivisten zusammenkommen, um sich auszutauschen. Das World Wide Web würde strukturell eine radikale Erneuerung der Demokratie erlauben. Doch immer mehr Staaten driften in Richtung autoritärer Gesellschaften.

Regie: Sandra Trostel

dt., engl. OF, engl., dt. UT

So 4.11., 16:15 Uhr, CS 7

An den Rändern der Welt: An den Rändern der uns bekannten Welt leben die letzten indigenen Gemeinschaften – fernab der Zivilisation und doch betroffen von ihren Auswirkungen. Bevor auch ihre Lebensweisen dem Vordringen der Globalisierung weichen müssen, ist der Fotograf und Greenpeace-Aktivist Markus Mauthe zu ihnen gereist: mit dem Ziel, die Schönheit der Kulturen für uns sichtbar zu machen. Das Ergebnis ist ein Film mit nahen, unverstellten Begegnungen.

Regie: Thomas Tielsch

dt. OF

Mi 31.10., 13:15 Uhr, CS 7

Auch Leben ist eine Kunst – Der Fall Max Emden: Der 1874 in Hamburg geborene Sohn einer angesehenen jüdischen Handelsfamilie war auch ein großer Mäzen. 1928 verlegte er aufgrund des aufkeimenden Antisemitismus seinen Wohnsitz in die Schweiz, erwarb viele Kunstwerke bekannter Maler. Doch die Nationalsozialisten beschlagnahmten sein Vermögen, zwangen ihn, Gemälde zu verkaufen – diese tauchten Jahrzehnte später in den Räumen des Bundespräsidenten wieder auf. Ein Restitutions-Thriller.

Regie: Eva Gerberding, André Schäfer

dt., engl. OF, dt. UT

Di 30.10., 16:15 Uhr, CS 7

Die Hälfte der Welt gehört uns – Als Frauen das Wahlrecht erkämpften: Sie heißen Marie Juchacz, Emmeline Pankhurst, Anita Augspurg und Marguerite Durand. Sie sind modern, leidenschaftlich, unkonventionell und kämpfen für das Frauenwahlrecht. Ihr Schlüssel für Freiheit und Gleichberechtigung. Für ihr politisches Ziel gehen sie durch die Institutionen, werden Medienprofis, verüben Bombenanschläge, treten in den Hungerstreik oder sterben als Märtyrerinnen.

Regie: Annette Baumeister, Carsten Gutschmidt

dt. OF

Fr 2.11., 13:15 Uhr, CS 7

Es ist Zeit. Der Maler Klaus Fußmann: Wilfried Haukes Porträtfilm begleitet einen der großen deutschen Maler, der 2018 mit dem Kunstpreis des Landes Schleswig-Holstein geehrt wird. Kein anderer Maler hat das idyllische Bild von den Küsten- und Hügellandschaften Norddeutschlands so neu geprägt wie Klaus Fußmann, und zu Recht gilt er heute als Vater der Plein-air-Malerei im Norden. Und jetzt mit 80 Jahren ist auch die Zeit für einen neuen Stil gekommen.

Regie: Wilfried Hauke, dt. OF

Mann auf Blau: Friedrich Tiedtke gelingt das Kunststück, einen Dokumentarfilm über einen Meisterschüler aus Lübeck und den Kunstbetrieb wie einen Spielfilm wirken zu lassen. Henri Haake aus Lübeck hat vor Kurzem seinen Meisterschüler-Abschluss an der UdK in Berlin gemacht. Nun versucht er, sich etwas verloren,im oberflächlichen Kunstbetrieb zurechtzufinden, jobbt für seinen Lebensunterhalt und arbeitet gleichzeitig intensiv an einem blauen Gemälde.

Regie: Friedrich Tiedtke

dt. OF, engl. UT

So 4.11., 13:15 Uhr, CS 7

Special: HANS BLUMENBERG – Der unsichtbare Philosoph: Hans Blumenberg war und ist einer der einflussreichsten deutschen Philosophen der Nachkriegszeit. Für sein Filmporträt macht sich Regisseur Christoph Rüter mit zwei ehemaligen Studenten und dem Blumenberg-Forscher Dr. Rüdiger Zill auf eine Fahrt quer durch Deutschland. Sie treffen ehemalige Mitschüler in Lübeck, erfahren von der wichtigen Rolle, die Heinrich Dräger für den Halbjuden während des Zweiten Weltkriegs spielte, aber auch wie er in Lübeck verraten wurde und nur knapp den Nazis entkam.

Regie: Christoph Rüter

Mi 31.10., 16:45 Uhr, CS 2
 

HolsteinHerz: Für die Geschichte des Kieler Vereins konnten die Filmemacher auf tolle Quellen zugreifen: das Privatarchiv eines verstorbenen Holstein-Kiel-Fans voller Fotos, Anekdoten und unbekannter Geschichten; auf Frauke und Matthias Hermann, die ehrenamtlich als Bloggerin und Fotograf arbeiten und kein einziges Spiel auslassen. Und auf ehemalige Spieler, die mit viel trockenem Humor und Lebenswitz vom Auf und Ab des KSV berichten.

Regie: Jess Hansen, Johanna Jannsen

dt. OF

So 4.11., 19:15 Uhr, CS 7

Im Land meiner Kinder: Filmemacher Darío Aguirre lebt seit 15 Jahren in Deutschland. Er hat für Stephanie Ecuador verlassen, aber die Behörden gehörten vom ersten Tag zu ihrer Beziehung dazu. Eine lange Spur aus Papieren, Stempeln, Genehmigungen, Einschränkungen und Visa verband Darío mit Deutschland und hielt ihn doch auf Abstand. Und dann das: Der Bürgermeister von Hamburg lädt Darío ein, Deutscher zu werden.

Regie: Darío Aguirre, dt., span. OF, dt. oder engl. UT

Do 1.11., 10:15 Uhr, CS 7

Nach dem letzten Schuss ist der Krieg noch nicht vorbei: Wie verarbeiten Menschen Vertreibung und Krieg? Ein Antikriegsfilm mit Kieler Protagonisten – viele über 80 Jahre alt – die zum ersten Mal über ihre traumatischen Kriegserlebnisse erzählen. Aktueller kann es kaum sein. Regie: Kay Gerdes, Jess Hansen

Khello Brüder: Hille Norden aus Kiel gehörte zu den „Young Nordic Filmmakers“ der NFL 2014, jetzt zeigt sie ihren Dokumentarfilm über das Ankommen zweier syrischer Brüder in Deutschland. Sie stammen aus Aleppo, einer Journalist, der andere Künstler, treffen sich nach drei Jahren Trennung in Deutschland wieder. Tarek kam 2013 nach Deutschland, heute arbeitet er erfolgreich in seinem Beruf. Zakwan kommt 2015 nach monatelanger Flucht an. Er hat sein künstlerisches Lebenswerk im Bombenregen Aleppos verloren.

Regie: Hille Norden, dt. OF

Fr 2.11., 10:15 Uhr, CS 7

Sankt Paulis Starke Frauen – Reeperbahner*innen: Das Flair von St. Pauli hat viele spannende Frauen angelockt. Rasmus Gerlach hat für sein ungewöhnliches St. Pauli-Porträt einige von ihnen getroffen: Die Burlesque-Performerin Eve Champagne, Kneipenwirtin Ille von der Kiez Klause, ihr junges Gegenstück Betty Kupsa, „Barfrau des Jahres 2016”, bis hin zu Franca Cuneo, Chefin des 1905 gegründeten, legendären Italieners in der Davidstraße.

Regie: Rasmus Gerlach, dt. OF

Fr 2.11., 23:00 Uhr, CS 7
 

Von Bienen und Blumen: Regisseurin Lola Randl zieht mit ihrer Familie und Freunden in ein Dorf. Es wird eine alte, heruntergekommene Gärtnerei gekauft, Hühner, Schweine, Schafe und Gemüse angeschafft und mit viel Schwung und Elan losgelegt. Ein Liebhaber taucht auch bald auf. Der packt auch im Garten mit an. Das muss der moderne Mensch schon verkraften, findet Lola. Und außerdem kann man doch gleich noch eine Paartherapie einschieben.Ihr Mann sieht das nicht ganz so.

Regie: Lola Randl, dt. OF, engl. UT

Fr 2.11., 16:15 Uhr, CS 7

Filmforum – Kurzfilme

BEST OF FILMSCHOOLS

Div. OF, engl. UT, 86 Min

Forsthaus: Abschlussfilm von der Bauhaus-Uni in Weimar – von der Filmwerkstatt Kiel gefördert und im Forsthaus eines Filmtage-Fans gedreht. Abgefahrener Horrorthrill.

Regie: Paul-Vincent Mayr

Die Spieler: Einmal ein Spieler, immer ein Spieler – DFFB-Student Samuel Auer erzählt von Versuchungen und Sehnsüchten mit dramatischen Konsequenzen.

Regie: Samuel Auer

Blaue Stunde: In atmosphärisch dichten Bildern erzählt HFBK-Absolventin Pia Lamster von der Hilflosigkeit einer jungen Frau angesichts von ihr beobachteter Gewalt.

Regie: Pia Lamster

Biest: Verletzten Hund retten oder Hochzeitsreise canceln – HMS-Studentin Sandra Schröder stellt ein junges Paar mit viel schwarzem Humor vor ein moralisches Dilemma.

Regie: Sandra Schröder

Drinnen wird nicht geraucht: Spät im Leben beschließt eine gebeutelte Ehefrau (Barbara Schöne), sich nicht länger von ihrem Mann drangsalieren zu lassen. Schräger Rentner-Thriller.

Regie: Philipp Westerfeld

Mi 31.10., 22:15 Uhr, CS 7

KURZ UND DRAMATISCH

Div. OF, engl. UT, 86 Min

Aber was ist mit der Show?: Der junge Lübecker Filmemacher Jano Kaltenbach präsentiert einen Kurzkrimi über zwei sehr kreative Kleinganoven, deren Freundschaft auf die Probe gestellt wird.

Regie: Jano Kaltenbach

5% Heimat: Hille Norden (die bei „Khello-Brüder” Regie führt)spielt die einzige Überlebende einer verunglückten Weltraumexpedition – Sci-Fi-Drama.

Regie: Johann Schultz

Mein Vater der Fisch: Britta Potthoff aus Kiel und ihr französischerCo-Regisseur Adrien Pavie erzählen mit märchenhaftem Touch von einer ganz besonderen Vater-Sohn-Beziehung.

Regie: Britta Potthoff, Adrien Pavie

Blaue Flecken: In s/w-Bildern erzählt der 24-jährige Regisseur von zwei angehenden Rapperinnen in Hamburg. Ausgezeichnet mit dem Deutschen Jugendfilmpreis 2018.

Regie: Martin-Oliver Czaja

Emma und die Wut: Elisa Mishto findet in ihrem therapeutischen Gangsterfilm eine überraschende Lösung, wie ihre Heldin mit ihrer Wut umgehen sollte.

Regie: Elisa Mishto

Mi 31.10., 16:15 Uhr, CS 7

GRENZGÄNGER

Div. OF, engl. UT, 87 Min

Welcome to the New World: Sci-Fi-Mockumentary über die Auswirkungen von aktueller Politik und Wirtschaftsentscheidungen vor der Kulisse der G20-Auseindersetzungen in Hamburg 2017.

Regie: Anni Sultany, Jerry Suen

Das Leben vom Diwan aus: Maria Manasterny verwendet u.a. Stop-Motion-Animation und Found Footage, um zu zeigt, wie eine plötzlich erkrankte Frau ihre Innen- und Außenwelt erlebt.

Regie: Maria Manasterny

A Year Along the Geostationary Orbit: Der in Lübeck aufgewachsene Felix Dierich hat seine meditative Betrachtung der Erde aus 35 786 km Höhe bereits auf internationalen Festivals präsentiert.

Regie: Felix Dierich

Steine: In durchkomponierten Schnittsequenzen widmet sich Experimentalfilmer Jörn Staeger den Repräsentanten der Ewigkeit – den Steinen.

Regie: Jörn Staeger

Tracing Addai: Um vom unerklärlichen Verschwinden eines Freundes im syrischen Bürgerkrieg zu erzählen, verwendet Regisseurin Esther Niemeyer eine außergewöhnliche Animationstechnik.

Regie: Esther Niemeier

Do 1.11., 13:15 Uhr, CS 7

KURZE DOKS

Div. OF, engl. UT, 91 Min

Chinesische Radikale: In Glückstadt schlummert in der ehemaligen Druckerei Augustin, die nach wie vor zu einem Museum umgewandelt werden soll, ein druckhistorischer Schatz. Regie: Maria Hemmleb, Artur Dieckhoff

Nach Parchim: Ulla (91 Jahre) und Moner (7 Jahre) teilen ein Schicksal: Sie sind als Kriegsflüchtlinge in Parchim gestrandet. Von Cinestar-Preisträgerin Johanna Huth.

Regie: Johanna Huth, Julia Gechter

Türen: Ungewöhnliche Kombi: Türsteher auf St. Pauli und Erzieher im Drogenentzug für Jugendliche – der kurze Dokumentarfilm zeigt die Verbindungen auf.

Regie: Claire Walka

Schatten eines Gottes – La sombra de un dios: Nur durch die Erzählung eines Überlebenden erwacht eine blutige Familientragödie in Mexiko in den Köpfen der Zuschauer zum Leben. Regie: Bernhard Hetzenauer

Do 1.11., 16:15 Uhr, CS 7

taf

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 22:00 und 07:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!