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Nordische Filmtage eröffnet

Luebeck Nordische Filmtage eröffnet

„Als ich ein Junge war, liebte ich es, über Thor Heyerdahl zu lesen“, versicherte der Moderator des Eröffnungsabends, der Däne Steen Bille. Mit dem Spielfilm über das größte Abenteuer des Norwegers Heyerdahl – seiner Fahrt auf einem Floß

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Gestern wurden die 54. Nordischen Filmtage eröffnet. Insgesamt gibt es an fünf Tagen 149 Filme zu sehen.

Lübeck. „Als ich ein Junge war, liebte ich es, über Thor Heyerdahl zu lesen“, versicherte der Moderator des Eröffnungsabends, der Däne Steen Bille. Mit dem Spielfilm über das größte Abenteuer des Norwegers Heyerdahl – seiner Fahrt auf einem Floß von Peru nach Polynesien (siehe oben) – wurden gestern im Kolosseum die 54. Nordischen Filmtage eröffnet.

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Vor der Filmpremiere von „Kon-Tiki“ stellte der Moderator dem Publikum einige wichtige Gäste vor. Die Schauspieler, die in „Kon-Tiki“ mitspielen, und die Jurys, die über die Preise entscheiden. Dazu die Heimmannschaft: Festival-Manager Christian Modersbach und die künstlerische Leiterin Linde Fröhlich. Linde Fröhlich sollte Auskunft geben, nach welchen Kriterien sie die Wettbewerbsbeiträge aussuche. „Ein Film muss mich packen“, sagte sie, „zum Lachen oder zum Weinen bringen.“ Christian Modersbach, der zuletzt bei der Berlinale tätig war, musste sich von Bille fragen lassen: „Geht’s jetzt mit Ihrer Karriere down?“ Der Manager konterte, er werde Currywurst und Marzipan vereinen.

Begrüßt wurde auch Anke Spoorendonk, die schleswig-holsteinische Kulturministerin. Bille hob hervor, dass sie als Mitglied der dänischen Minderheit ja nicht nur Dänisch spreche, sondern auch hervorragende verstehe, um anzumerken: „Das würden wir uns von Kopenhagen auch wünschen“ – dass am Regierungssitz verstanden wird, was das Volk meint. Er wünschte „Kon-Tiki“ auch in Deutschland viel Erfolg: „In Norwegen haben bis zum Sonntag 849 791 Menschen den Film gesehen.“ Nicht schlecht bei einer Bevölkerung von fünf Millionen.

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