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„Paulus“ - Oratorium zum Finale

Lübeck „Paulus“ - Oratorium zum Finale

Lübeck. Mit dem Oratorium „Paulus“ von Felix Mendelssohn-Bartholdy endet das Festival Kunst am Kai am Wochenende. Das szenische Gesamtkunstwerk mit Tänzern, Chor und Orchester unter Leitung von Gabriele Pott wurde speziell für die Aufführung im Hafenschuppen C entwickelt.

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Am Freitag kann man mit Leiterin Gabriele Pott sprechen.

Lübeck. Die Reformation steht bei Kunst am Kai in diesem Jahr im Zentrum, und nach „Luther in love“ hat Gabriele Pott das „Reformationsoratorium“ zum Finale gewählt. Die Paulus-Briefe waren für Luther eine wichtige Inspirationsquelle. Mendelssohn Bartholdy, einer der bedeutendsten Komponisten der evangelischen Kirchenmusik, entschied sich sehr bewusst, sein erstes großes Oratorium der Person und dem Leben des Apostel Paulus zu widmen. Der Projektchor von 150 Sängern, darunter der Hamburger Johannes- Brahms-Chor, wird zusammen mit Solisten, Tänzern und Orchester den Abend gestalten.

Sozusagen als Vorbereitung zum Oratorium lädt der Verein Kunst am Kai morgen um 10.30 Uhr zu einem Reformationsspaziergang ein. An fünf Stationen werden verschiedene Aspekte der Reformation beleuchtet: St. Aegidien als Zentrum des Handwerkerviertels, im Dom heißt es „Vorhang auf!“, in St. Marien steht die Musik im Mittelpunkt, in St. Jakobi geht es um den „Singekrieg“, und der Hafenschuppen C wird zum Abschluss als maritime Herberge für innovative Kultur besucht. Dort gibt es die Möglichkeit zum Gespräch mit Gabriele Pott. Der Spaziergang dauert etwa zwei Stunden und ist kostenfrei. Treffpunkt ist der „Kulturraum“, Aegidienstraße 37, Anmeldungen unter Tel. 0171/6401834.

„Paulus“-Oratorium Sonnabend und Sonntag um 18 Uhr, Eintritt 25/20/15 Euro.

LN

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