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Philip Catherine in St. Petri

Lübeck Philip Catherine in St. Petri

Die französische Zeitung „Le Monde“ nannte ihn einen der letzten Romantiker des Jazz und sprach von einem „außergewöhnlichen Geschmack“ und „samtenen Touch“ in seiner Musik. Jetzt kann man Philip Catherine in Lübeck live erleben. Am Freitag spielt der belgische Gitarrist in der Petrikirche.

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„Samtener Touch“: Philip Catherine.

Quelle: Foto: Promo

Lübeck. „trioPLUS trifft Europas Jazz-Legenden“ heißt die Konzertreihe, zu der Peter Ortmann (Klavier), Florian Galow (Bass) und Oliver Sonntag (Schlagzeug) sich Gäste einladen. Manfred Schoof und Ekkehard Jost waren schon da, ebenso Ack van Rooyen und Gunter Hampel. Mit Philip Catherine, vor zwei Wochen 75 Jahre alt geworden, kommt nun eine Größe des europäischen Jazz-Rock.

Catherine stammt aus einer musikalischen Familie. Sein Großvater war erster Geiger beim London Symphony Orchestra, und er selbst hat schon als 18-Jähriger mit dem französischen Jazzgeiger Jean-Luc Ponty gespielt. Später kamen diverse Stars hinzu.

Er hat etwa zwei Dutzend Alben veröffentlich, dazu Filmmusik sowie zahllose Platten in Zusammenarbeit mit Größen quer durch die Jazz-Szene – von Chet Baker bis Carla Bley, von Klaus Doldinger, den Kühn-Brüdern und Robert Wyatt bis zu dem im Februar gestorbenen Larry Coryell.

„Catherine zeichnet ein untrügliches Gespür für Zeit aus“, sagt Peter Ortmann. „Er spielt auch die schnellsten Tempo-Passagen immer noch relaxt und locker. Dazu kommt sein unverwechselbarer Gitarrenton und Improvisationsstil.“ Jetzt hat er gerade in Brüssel gespielt, nach Lübeck geht es u. a. weiter nach Madrid und Paris.

Info: Freitag, 10. November, St. Petri, 20 Uhr. Karten: 15/12 Euro

LN

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