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Pop op Platt: Die Tüdelband kommt nach Schönberg

Schönberg Pop op Platt: Die Tüdelband kommt nach Schönberg

Musiker aus Hamburg treten in der Schule „An der Maurine“ auf / Die Gruppe vermält das Niederdeutsche mit moderner Musik.

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Die Tüdelband aus Hamburg: Tim Schicker (v. l.), Mire Buthmann, Malte Müller sowie Malte Zill.

Quelle: Tüdelband

Schönberg. Platt-Pop aus Hamburg: Das liefert die Tüdelband. Als „en frische Deel in de norddüütsche Musikszene“ bezeichnet sich die 2009 gegründete Gruppe. Am Sonnabend, 19. Dezember, gibt sie ihr zweites Konzert in Schönberg. Sie spielt ab 19 Uhr in der Evangelischen Inklusiven Schule „An der Maurine“, Amtsstraße 1. Einlass gewährt der Schönberger „Verein für Kommunikation, Umwelt und Kultur“ bereits ab 18.30 Uhr.

Der Verein holte die Tüdelband im Sommer dieses Jahres anlässlich des Stadtfestes zum ersten Mal nach Schönberg. Beim zweiten Konzert des Quartetts aus der Hansestadt erwartet er so viele Zuschauer, dass er als Auftrittsort nicht die kleine Bücherei wählte, die er in der Feldstraße betreibt, sondern das Angebot der Schule „An der Maurine“ annahm, die Aula zu nutzen. „Es ist eine super Lösung“, sagt der Vorsitzende Uwe Kylau.

Schönberg ist einer von vielen Auftrittsorten der Tüdelband. Die Gruppe um Sängerin Mire Buthmann erklärt: „De Grupp is veel ünnerwegens un speelt op Festivals, in Clubs un gastkröög op‘t Land, in‘n Knast oder op‘n Kutter — eenfach överall, wo sik es Mööglichkeit büddt.“ Der Platt-Pop der Tüdelband sei „frisch, platt un noordisch as wenn een Heidi Kabel un Jamiroquai vermengelert.“ Im Oktober 2014 veröffentlichte die Tüdelband mit „Sommerkinner“ ihre vierte CD. Sie erläutert: „ Dat geiht üm plattdüütsche Texte in en nieget Kleed. Mal sünd de Leder en beten nadenkern, mal hebbt se en hööglich sommerlich Lichtigkeit.“

Gitarrist Tim Schicker, Bassist Malte Zipp und Schlagzeuger Malte Müller unterstützen Mire Buthmann mal poppig, mal rockig. Die Gruppe verspricht „authentischen, vun Hand maakt Pop un Leder, de ut‘t Leven grepen sünd.“

Die Idee, eine Gruppe zu gründen, kam Mire Buthmann, als sie einen hochdeutschen Text in Plattdeutsch übersetzte. Es machte ihr Spaß. Heute sagt sie: „Uns ist es wichtig, dass das Plattdeutsche nicht so einen altbackenen Stempel hat und dass moderne Musik gut mit Niederdeutsch zusammengeht.“ Auf Platt könne man über alles singen, über das hochdeutsch oder englisch gesungen werde.

jl

Konzert: 19. Dezember, 19 Uhr, Schule „An der Maurine“. Eintritt: 9 Euro, ermäßigt 7 Euro.

LN

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