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Programme kleiner Kinos ausgezeichnet

Kiel/Ratzeburg Programme kleiner Kinos ausgezeichnet

Kulturministerin Anke Spoorendonk verlieh in Ratzeburg den diesjährigen Kinopreis Schleswig-Holstein.

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Freudige Gewinner: Die Vertreter von 19 kleinen Kinos in Lande bekamen bescheidene Summen für ihre mutige Programmgestaltung.

Quelle: hfr

Kiel/Ratzeburg. Kino kann mehr als Unterhaltung sein, und die Gestaltung eines anspruchsvollen Programms zahlt sich aus: 27000 Euro Preisgeld wurden am Dienstagabend im Burgtheater Ratzeburg mit dem Kinopreis Schleswig-Holstein an 19 Spielstättenbetreiber aus dem ganzen Land vergeben. Zu den Preisträgern unter den insgesamt 23 Bewerbern zählen Kinos in Bad Schwartau, Lübeck, Mölln, Ratzeburg, Neustadt, Bargteheide, und Grömitz.

Bei der Preisverleihung betonte Kulturministerin Anke Spoorendonk (SSW) im Burgtheater Ratzeburg: „Der Kinopreis Schleswig- Holstein zeigt auch in diesem Jahr, dass die Kreativwirtschaft ein breites Spektrum interessanter Produktionen bereit hält, und dass das Kino einen festen Platz in der kulturellen Landschaft unseres Landes hat.“ Kino werde sich als Ort der sozialen Verständigung behaupten, die Faszination des gemeinschaftlichen Live-Erlebnisses werde auch weiterhin Bestand haben, zeigte sich Spoorendonk überzeugt.

Ausgezeichnet wurden die Kinos in zwei Kategorien für ihr herausragendes Jahresfilmprogramm 2015. Unterschieden wurde zwischen gewerblichen und nichtgewerblichen Kinos. Den Kinopreis 2015 erhielten in der Kategorie nichtgewerbliche Kinos: Kommunales Kino, Bad Schwartau (1000 Euro); Kino Koki, Lübeck (1000 Euro); Kino in Mölln (1000 Euro); Kommunales Kino, Neustadt (1000 Euro);

Kommunales Kino der Stadt Rendsburg e.V (1000 Euro); Savoy Kino, Bordesholm (1500 Euro); Kino in der Pumpe, Kiel (2000 Euro).

Gewerbliche Kinos: Cinema Paradiso, Bargteheide (1000 Euro); Filmbühne, Grömitz (1000 Euro); Traum-Kino, Kiel (1000 Euro); Beluga Kino und Burg Kino, Quickborn und Uetersen (1000 Euro); Kino Nordlicht, St. Peter Ording (1000 Euro); Lichtblick Filmtheater, Heide (1500 Euro); Studio Filmtheater am Dreiecksplatz, Kiel (1500 Euro); Capitol-Lichtspiele, Kappeln (2000 Euro); Deutsches Haus, Meldorf (2000 Euro); Burgtheater, Ratzeburg (2000 Euro); Schauburg Filmtheater, Rendsburg (2000 Euro); Kino-Center, Husum (3000 Euro).

Der Kinopreis Schleswig-Holstein würdigt neben einer anspruchsvollen Programmgestaltung auch die kulturelle Versorgung im ländlichen Raum. Die Prämierung erfolgte auf Vorschlag einer unabhängigen Jury, bestehend aus Sachverständigen der Film- und Kulturbranche.

wr

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