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Kultur im Norden Rassismus, Kinder und die Sonne
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18:10 28.12.2017
Dresden

Man wolle vor allem klarmachen, „dass es natürlich Unterschiede“, aber eben „keine Menschenrassen und schon gar nicht Hierarchien unter den Menschen“ gebe.

Auslöser der Ausstellung mit dem Titel „Rassismus. Die Erfindung von Menschenrassen“ sei „der Alltagsrassismus, unter dem viele Menschen zu leiden haben“, sagte Vogel. „Es kommen Menschen zu Wort, die von Rassismus selbst betroffen sind, und solche, die sich gegen Rassismus einsetzen. Wir wollen unseren Besuchern Mut machen, sich gegen Rassismus zur Wehr zu setzen.“

Kulturelle und soziale Vielfalt sei „vielleicht manchmal anstrengend, am Ende aber eine Bereicherung“.

Bereits für den 23. März ist die Eröffnung des neu umgebauten Kindermuseums geplant. Die Dauerausstellung für die jüngsten Besucher des Hygiene-Museums werde künftig unter dem Titel „Welt der Sinne“ präsentiert.

Ein drittes Museumsvorhaben im kommenden Jahr richtet die Aufmerksamkeit auf die Sonne. Unter dem Titel „Shine on Me. Wir und die Sonne“ wird der Bogen zu den Naturwissenschaft geschlagen. Die Ausstellung nimmt das Zentrum des Sonnensystems in den Fokus und wird dabei mit einem weltweiten Ereignis korrespondieren: Im Sommer 2018 startet eine Mission der Nasa, bei der sich zum ersten Mal eine Sonde in die Atmosphäre der Sonne begeben wird. Auch die Europäische Weltraumorganisation plant eine Sonnenmission, die im Februar 2019 beginnen soll.

LN

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