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Raubkunstfall Mosse: Neue Stücke entdeckt

Berlin/Zürich Raubkunstfall Mosse: Neue Stücke entdeckt

. Die Suche nach Raubkunst aus der Sammlung des Berliner Zeitungsverlegers Rudolf Mosse (1843-1920) hat weitere Kreise gezogen.

Berlin/Zürich. . Die Suche nach Raubkunst aus der Sammlung des Berliner Zeitungsverlegers Rudolf Mosse (1843-1920) hat weitere Kreise gezogen. Die Universität Zürich übergab zwei ägyptische Mumienporträts aus der Sammlung an die Rechtsnachfolger Mosses, wie die Schweizer Hochschule gestern mitteilte.

Die beiden Objekte waren demnach der Tochter und dem Schwiegersohn von Rudolf Mosse, dem Ehepaar Erna Felicia und Hans Lachmann-Mosse, kurz nach der nationalsozialistischen Machtübernahme in Deutschland 1933 widerrechtlich entzogen worden. Später waren sie — auf ungeklärtem Weg — im Besitz des von den Nazis verfolgten Schriftstellers Erich Maria Remarque. Die Uni ha be die Werke 1979 von Remarques Witwe erworben, hieß es. Dass es sich um Kunst aus der Mosse-Sammlung handelte, die aus rassistischen Gründen entzogen wurde, erfuhr die Hochschule nach eigenen Angaben erst 2015 — durch eigene Forschung.

LN

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