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Renovierte Staatsoper wird eröffnet

Berlin Renovierte Staatsoper wird eröffnet

Sieben Jahre und damit vier länger als geplant dauerte die rund 400 Millionen Euro teure Sanierung der Berliner Staatsoper Unter den Linden. An diesem Dienstag soll sie eröffnet werden. Für den letzten Feinschliff schließt sie allerdings noch einmal bis zur endgültigen Eröffnung am 7. Dezember.

Berlin. Die Haus war schon lange sanierungsbedürftig. Marode Bühnentechnik, dumpfe Saal-Akustik, schlechte Bühnensicht von den Seitenrängen – die Mängelliste war lang. Doch nun ist die Staatsoper fit für die Zukunft, auch dank des Bundes, der mit 200 Millionen Euro die Hälfte der Sanierungskosten trägt. Die Bühnentechnik wurde komplett erneuert und das Volumen des denkmalgeschützten Zuschauersaals vergrößert, um die Nachhallzeit von 1,1 Sekunden auf 1,6 Sekunden zu steigern. Die Saaldecke wurde um fünf Meter angehoben. Die Sitze im Parkett und auf den Rängen wurden leicht verbreitert, doch bei einem Viertel der Plätze bleibt die Sicht auf die Bühne eingeschränkt, weil die Form des Hufeisens beibehalten wurde. Auch im Apollosaal im ersten Stock wurde die Akustik für kleinere Konzerte verbessert.

Heute bei der Eröffnung wird es eine Inszenierung der „Faust-Szenen“ von Robert Schumann geben. Seinen Regelbetrieb wird das Haus nach einem „Präludium“ vom 30. September bis 8. Oktober erst zum 275.

Geburtstagam am 7. Dezember aufnehmen. Am Sonnabend schon hatten Tausende Besucher auf dem Bebelplatz vor der Oper Beethovens 9. Sinfonie, gespielt von der Staatskapelle Berlin unter Star-Dirigent Daniel Barenboim, gelauscht.

LN

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