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Kultur im Norden Renovierte Staatsoper wird eröffnet
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18:14 02.10.2017
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Berlin

Die Haus war schon lange sanierungsbedürftig. Marode Bühnentechnik, dumpfe Saal-Akustik, schlechte Bühnensicht von den Seitenrängen – die Mängelliste war lang. Doch nun ist die Staatsoper fit für die Zukunft, auch dank des Bundes, der mit 200 Millionen Euro die Hälfte der Sanierungskosten trägt. Die Bühnentechnik wurde komplett erneuert und das Volumen des denkmalgeschützten Zuschauersaals vergrößert, um die Nachhallzeit von 1,1 Sekunden auf 1,6 Sekunden zu steigern. Die Saaldecke wurde um fünf Meter angehoben. Die Sitze im Parkett und auf den Rängen wurden leicht verbreitert, doch bei einem Viertel der Plätze bleibt die Sicht auf die Bühne eingeschränkt, weil die Form des Hufeisens beibehalten wurde. Auch im Apollosaal im ersten Stock wurde die Akustik für kleinere Konzerte verbessert.

Heute bei der Eröffnung wird es eine Inszenierung der „Faust-Szenen“ von Robert Schumann geben. Seinen Regelbetrieb wird das Haus nach einem „Präludium“ vom 30. September bis 8. Oktober erst zum 275.

Geburtstagam am 7. Dezember aufnehmen. Am Sonnabend schon hatten Tausende Besucher auf dem Bebelplatz vor der Oper Beethovens 9. Sinfonie, gespielt von der Staatskapelle Berlin unter Star-Dirigent Daniel Barenboim, gelauscht.

LN

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