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Rostock: Platzt Hoffnung auf Theaterneubau?

Rostock Rostock: Platzt Hoffnung auf Theaterneubau?

Bürgerschaft verweigert Zustimmung.

Rostock. Der Streit um das Volkstheater Rostock ist Jahrzehnte alt. Ein Ende ist nicht in Sicht. Nach einem Beschluss der Bürgerschaft rechnen Insider gar mit einer weiteren Zuspitzung.

Rostocks Oberbürgermeister Roland Methling (parteilos) hat mit Enttäuschung auf den Beschluss reagiert, die Finanzierung eines Theaterneubaus frühestens mit seiner Nutzung zu beginnen. Laut Zielvereinbarung mit dem Land sollten schon von 2018 an jährlich 1,2 Millionen Euro vom Theateretat in den Neubau fließen. Der Beschluss sei de facto das Ende der Zielvereinbarung, sagte Methling . „Er stellt den Theaterneubau gänzlich infrage, weil der Weg zu einer anteiligen Landesfinanzierung und Kreditgenehmigung nur über eine Verständigung mit dem Land führt.“

Aus dem Bildungsministerium von Mathias Brodkorb (SPD) hieß es, man halte Methlings Einschätzung für realistisch. Der Beschluss der Bürgerschaft stelle „die vertrauensvolle Zusammenarbeit“ mit der Stadt einseitig in Frage. „Nach dem Beschluss sehen wir einen Theaterneubau für das Volkstheater als stark gefährdet an.“

Der Neubau sollte ursprünglich schon 2018 zum 800. Stadtgeburtstag fertig sein. Davon ist schon lange keine Rede mehr, frühestens 2023 heißt es inzwischen. Es steht zudem noch kein Standort fest.

LN

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