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SCHÖNE WORTE

SCHÖNE WORTE

Abendfreden De Welt is rein so sachen, as leeg se deep in Drom, man hört ni weenn noch lachen, se’s lisen as en Bom.

Abendfreden

De Welt is rein so sachen,

as leeg se deep in Drom,

man hört ni weenn noch lachen,

se’s lisen as en Bom.

Se snackt man mank de Blaeder,

as snack en Kind in Slap,

dat sünd de Wegenleder

vaer Köh un stille Schap.

Nu liggt dat Dörp in Dunkeln,

un Newel hangt dervaer,

man hört man eben munkeln,

as keem’t vun Minschen her.

Man hört dat Veh int Grasen,

un allens is en Fred,

sogar en schüchtern Hasen

sleep mi vaer de Föt.

Das wul de Himmelsfreden

ahn Larm un Strit un Spott,

dat is en Tid tum Beden -

Hör mi, du frame Gott!

Klaus Groth

24. März 1819 in Heide (Dithmarschen); gestorben am 1. Juni 1899 in Kiel.

Groth gilt als einer der

Begründer der neuniederdeutschen Literatur.

LN

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