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Schuberts letzte große Messe

Lübeck Schuberts letzte große Messe

Der Lübecker Bach-Chor führt das Werk am Sonnabend in St. Aegidien auf.

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Die Aegidienkirche ist die Heimstatt des Lübecker Bach-Chores, der von Eckhard Bürger geleitet wird.

Quelle: Ulf-Kersten Neelsen

Lübeck. Es gehört zur Tradition des Lübecker Bach-Chores an St. Aegidien, auch unbekanntere Werke aufzuführen. Dazu gehört Franz Schuberts große lateinische Messe in Es-Dur, die am kommenden Sonnabend um 20 Uhr in der Aegidienkirche erklingt. Mit auf dem Programm steht auch die „Linzer Sinfonie“ von Wolfgang Amadeus Mozart.

Schubert ist heute als Sinfoniker bekannt, vor allem aber als Komponist von mehr als 600 Liedern. Die geistlichen Werke gehören aber ebenso zu den wichtigen Teilen seines Oeuvres. Die Messe in Es-Dur entstand in Schuberts letztem Lebensjahr 1829. Es ist die längste und größte Messe, die Schubert komponiert hat. Auch die Besetzung ist umfangreich. Neben den üblichen vier Vokalsolisten schrieb Schubert einen zweiten Tenor vor, zu den Streichern gesellen sich je zwei Oboen, Klarinetten und Fagotte, zwei Hörner, zwei Trompeten, drei Posaunen und Pauken.

Mozart schrieb seine Sinfonie Nr. 36 innerhalb weniger Tage im November 1783 in Linz. Es ist Mozarts erste Sinfonie mit langsamer Einleitung. Auch aus diesem Grund haben Musikwissenschaftler eine enge Verbindung zu Haydns Sinfonie Nr. 75 D-Dur gesehen.

Die Mitwirkenden bei dem Konzert in der Aegidienkirche sind neben dem Bach-Chor Lee-ann Dunbar (Sopran), Juliane Sandberger (Alt), Michael Connaire (Tenor), Younggi Do (Tenor) und Florian Speiss (Bass). Es spielen Mitglieder der Hamburger Symphoniker, es dirigiert Eckhard Bürger. Fel

Das Konzert beginnt am Sonnabend um 20 Uhr, die Eintrittskarten kosten zwischen 10 und 25 Euro, ermäßigt von 8 bis 20 Euro.

LN

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