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Schwules Pendant zu „Caveman“: die „Cavequeen“

Schwules Pendant zu „Caveman“: die „Cavequeen“

Männer sind Jäger, Frauen sind Sammlerinnen - seit zwölf Jahren analysiert die Steinzeit-Show „Caveman“ das Beziehungsleben von Frauen und Männern.

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Das Schmidt Theater dient «Cavequeen» als Spielort.

Quelle: Jens Ressing/Archiv

Hamburg. Männer sind Jäger, Frauen sind Sammlerinnen - seit zwölf Jahren analysiert die Steinzeit-Show „Caveman“ das Beziehungsleben von Frauen und Männern. Vom 25. Oktober an gibt es mit der „Cavequeen“ ein schwules Pendant dazu. In typisch schwuler Plauderlaune erzählt darin Schauspieler Nik Breidenbach, dass auch Männer auf Beifahrersitzen keine Straßenkarten lesen können und warum eine rein schwule Armee den Weltfrieden sichern würde, kündigte der Veranstalter am Donnerstag an. Bis zum 11. November sind Vorstellungen in Schmidts Tivoli geplant.

Als Sven wacht Nik Breidenbach, der selbst in einer Beziehung mit einem Mann lebt, eines Morgens vor seiner Haustür auf, rausgeschmissen von seinem eifersüchtigen Freund Bruno. Und das, wo er gerade vierzig geworden ist - oder nach schwuler Zeitrechnung: scheintot. Dann taucht der schwule Urahn aus der Steinzeit auf, die „Cavequeen“.

Und wann gibt es eine „Cavelady“ mit einer lesbischen Frau? „Das wäre toll, wenn sich das jemand ausdenkt“, findet Nik Breidenbach. „Oder wie wäre es mit einer Cavefamily?“, schlägt er vor. Im Juni hatte „Caveman“ auf der Hamburger Reeperbahn seine 1000. Vorstellung gefeiert. Bisher sahen eine halbe Million Zuschauer die Show in der heterosexuellen Variante.

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