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Kultur im Norden Start für eine neue britische Krimireihe
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18:27 08.07.2016

Im Jahr 1953 liegt das britische Weltreich in den letzten Zügen, aber in der englischen Kleinstadt Grantchester geht alles seinen gewohnten Gang. Wären da nur nicht bisweilen rätselhafte oder sogar kriminelle Vorfälle, die die Gemeinde beunruhigen. Pfarrer Sidney Chambers findet sich unfreiwillig in der Rolle des Detektivs, um seinen Schäfchen beizustehen. Mit seinem Freund Inspector Keating macht er sich höchst erfolgreich auf die Spur des Verbrechens und löst auch den vertracktesten Fall. James Runcies erster Erzählband „Der Schatten des Todes“ ist ganz in der Tradition der Pater Brown-Romane geschrieben und ein klassischer Cosy-Krimi. Im Mittelpunkt steht ein sympathischer Mensch, voller Selbstzweifel und Ängste, der sich im wahrsten Wortsinne als Seelsorger versteht und voller Empathie immer für seine Mitmenschen da sein möchte. Das Erzähltempo ist gemächlich und das Lokalkolorit sehr englisch. In jedem Fall ein verheißungsvoller Auftakt einer neuen Krimi-Serie.

„Der Schatten des Todes“ von James Runcie. Atlantis Verlag, 416 Seiten, 20 Euro.

LN

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