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Statt Unterricht ins Kino gehen

Lübeck Statt Unterricht ins Kino gehen

Das Schulkino, seit Jahren fester Bestandteil der Nordischen Filmtage Lübeck, bietet Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit, mit der Klasse in Begleitung ihrer Lehrer ins Kino zu gehen. In diesem Jahr sind knapp ein Dutzend Filme im Angebot, darunter ein Programm mit Kurzfilmen.

Lübeck. Vom 1. bis 3. November laufen vormittags ausgewählte Filme für die Klassen 3 bis 13. Im Anschluss an die meisten Vorführungen gibt es die Möglichkeit, mit den Filmemacherinnen und -machern zu diskutieren. Beispielsweise mit Peter Lennstrand. Er hat den Film „Ab in den Himmel“ gemacht – in Schweden derzeit der Lieblingsfilm kleiner Zuschauer. Menschliche Darsteller, ziemlich skurille Typen, und lebensgroße Puppen zeigen, was Freundschaft bewirken kann (Klassen 3 bis 6).

Frederik Meldal Nørgaard aus Dänemark hat im vergangenen Jahr mit „Villads aus Valby“ die Herzen der Kinder erobert. Seine neue Produktion „Kidnapping“ behandelt das Thema Kinderarmut, das er originell mit liebenswerten Charakteren inszeniert hat (für 9- bis 13-Jährige). Der Regisseur ist im Kino anwesend.

An Zuschauer ab Klasse 9 richtet sich „Team Hurricane“. Die dänische Regisseurin Annika Berg drehte mit Laiendarstellerinnen im Teenageralter. Sie sagt, ihr Fim beschreibe außergewöhnliche Mädchen in einer normalen Welt. Geschichten übers Erwachsenwerden beleuchtet ein 87-minütiges Kurzfilmprogramm: Es geht um Cybermobbing, um sozial benachteiligte Kinder, um Krebs in „Mamas Haar“ oder um die Suche nach der sexuellen Identität, darunter der Film „Meine Homoschwester“. Er stammt von Lia Hietala, einer ehemaligen Teilnehmerin des Lübecker Young Nordic Filmmakers Projekt, sie gewann damit einen Teddy Award auf der Berlinale.

www.filmtage.luebeck.de,

Anmeldungen telefonisch unter (0451) 122 1722 oder per E-Mail: nele.schmidt@filmtage.luebeck.de.

dku

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