Volltextsuche über das Angebot:

5 ° / 2 ° Regenschauer

Navigation:
Streifzug durch die Musical-Geschichte

Lübeck Streifzug durch die Musical-Geschichte

Von „Mamma Mia!“ bis zum „Phantom der Oper“: Premiere der Broadway-Revue der Lübecker Sommeroperette.

Voriger Artikel
„Bin nicht zufrieden, bin euphorisch“
Nächster Artikel
Ohnsorg-Premiere „Romeo und Julia“ unter neuer Intendanz

Fliegender Kostüm- und Frisurenwechsel: Dominique Aref (vorne) und Teile des Ensembles bei einer Szene aus „Sister Act“.

Quelle: Foto: Lutz Roessler

Lübeck. 38 Songs, fast drei Stunden Dauer – einen Mangel an Programm konnte man nicht beklagen bei der dritten Premiere der diesjährigen Sommeroperette. „Best of Broadway“

war der Abend in der nicht ganz ausverkauften Aula des Johanneums überschrieben, und das bekam man auch geboten. Es war ein Streifzug durch sieben Jahrzehnte Musicalgeschichte von Cole Porters „Kiss me, Kate“ aus dem Jahr 1948 bis zu „Bombshell“, das erst vor wenigen Jahren uraufgeführt wurde.

Unter der künstlerischen Leitung von Stefan Schmitz hatte Daniela Thiele in nur zehn Tagen eine Choreografie erarbeitet, die für reichlich Abwechslung sorgte. Vom getragenen Liebesduett ging es zum sportlichen Abba-Pop, vom Ballroom in die Dramatik der Phantom-Oper, von der Melancholie „Evita“ Pérons zu den Bee Gees und der Erotik des „ZellenblockTangos“ aus „Chicago“ – zwei Dutzend verschiedene Musicals insgesamt. Und immer wieder waren auch rasche Kleider- und Frisurenwechsel gefragt: raus aus dem Anzug, rein in die Jeans, und dann hing auch schon wieder ein orientalisches Gewand bereit.

Überhaupt gab es zu der eingespielten Musik viel zu sehen in dieser Produktion, neben einer ganzen Palette an aufwändigen Kostümen bis hin zum Hochzeitskleid gerade auch die Athletik und Durchtrainiertheit des zwölfköpfigen Ensembles. Jil Clesse, Dominique Aref und Anna Müllerleile waren die Solistinnen, Martin Holtgreve, Konstantin Zander und Stefan Schmidt ihre männlichen Pendants.

Jung allesamt, aber trotzdem erfahren in diversen Musicalproduktionen. Vor allem Jil Clesse wusste zu gefallen, nicht nur mit „Ich gehöre nur mir“ aus „Elisabeth“. Überhaupt gab es trotz einiger technischer Probleme viel Applaus, zwischen den Songs und erst recht am Schluss. int

Nächste Termine: heute und morgen (jeweils 15 und 19.30 Uhr) sowie am 30. August (19.30 Uhr) und 31. August (18 Uhr)

LN

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Kultur im Norden