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„Summertime“ mit einem modernen Opern-Klassiker

Hamburg „Summertime“ mit einem modernen Opern-Klassiker

New York Harlem Theatre auf Tournee: Viel Applaus für Gershwins „Porgy and Bess“ in Hamburg.

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Alvy Powell als Porgy und Morenike Fadayomi als Bess.

Quelle: dpa

Hamburg. . Der Opern-Klassiker „Porgy and Bess“ von George Gershwin hat eine umjubelte Premiere in der Hamburger Staatsoper gefeiert. Die Sänger des New York Harlem Theatre lieferten ihre Interpretation der Geschichte um die Liebe des Bettlers Porgy zu der leichtlebigen Bess routiniert ab. In den Titelpartien waren Morenike Fadayomi als Bess und Kevin Short als Porgy zu erleben. Am Ende gab es minutenlange Ovationen für die 100 Mitwirkenden, darunter Dirigent William Barkhymer.

Evergreens wie „Summertime“ oder „It Ain’t Necessarily So“ versetzten die Zuschauer drei Stunden lang in die Südstaaten-Atmosphäre der 1920er und 1930er Jahre. Dazu trugen neben den Gospelchorälen, den jazzigen Rhythmen des frühen Swing und ursprünglichen Blues auch das authentische Bühnenbild von Michael Scott und die passenden Kostüme von Christina Giannini bei. Gebannt verfolgten die Zuschauer, wie Bess vergeblich versucht, ihrem alten Leben zu entkommen, um bei Porgy endlich das Glück zu finden. Doch die Geister der Vergangenheit in Gestalt des Drogendealers Sportin’ Life und ihres Ex-Freundes Crown lassen sie nicht zur Ruhe kommen.

Seit mehr als 20 Jahren tourt das New York Harlem Theatre mit dem Musikklassiker um die Welt. Gemäß dem Willen Gershwins darf das Stück ausschließlich von Schwarzen aufgeführt werden.

Aufführungen: bis 28. August, Di. bis So., Karten unter ☎ 040/35 68 68

LN

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