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Tizian und Co. in der Kunsthalle

Hamburg Tizian und Co. in der Kunsthalle

Der neue Direktor der Hamburger Kunsthalle, Christoph Martin Vogtherr, will die Sammlung des Museums stärker in den Vordergrund rücken.

Hamburg. Der neue Direktor der Hamburger Kunsthalle, Christoph Martin Vogtherr, will die Sammlung des Museums stärker in den Vordergrund rücken. „Die Hamburger Kunsthalle ist eines der ganz wenigen Museen in Deutschland, wo sich das Mittelalter bis zur zeitgenössischen Kunst unter einem Dach befindet“, sagte der 52-Jährige gestern. Das sei eine große Stärke des Hauses. „Ich wünsche mir, dass wir die einzelnen Teile der Sammlung stärker in einen direkten Dialog versetzen.“

Ein besonderer Höhepunkt in diesem Jahr werde die Schau „Die Poesie der venezianischen Malerei“, die am 23. Februar eröffnet wird. Im Zentrum steht der Maler Paris Bordone (1500- 1571), ein Schüler Tizians. Der Lehrmeister selbst ist mit einigen Portraits vertreten. „Das Licht der Campagne“ präsentiert vom 13. Oktober an Zeichnungen des französisch-italienischen Künstlers Claude Lorrain (1604-1682), die das British Museum in London ausleihen wird. Parallel dazu sind Werke von Horst Janssen (1929-1995) zu sehen, die von Lorrain inspiriert wurden. Weiterer Schwerpunkt ist 2017 zeitgenössische Kunst. Gezeigt wird vom 17. Februar an die Ausstellung „Warten – Zwischen Macht und Möglichkeit“. In der Galerie der Gegenwart und an Orten außerhalb des Museums werden Arbeiten von 23 Künstlern gezeigt, die auch die politische Dimension des Wartens beleuchten.

Der Umbau und die Modernisierung haben der Hamburger Kunsthalle im vorigen Jahr die höchste Besucherzahl seit ihrer Eröffnung 1869 beschert: 562000 Gäste wurden gezählt.

LN

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