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Umjubelter Besuch eines Außerirdischen

Neumünster Umjubelter Besuch eines Außerirdischen

Bevor die Stunde E.T.s schlug, trat Festival-Intendant Christian Kuhnt ans Mikrofon.

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Neumünster. Bevor die Stunde E.T.s schlug, trat Festival-Intendant Christian Kuhnt ans Mikrofon. Sensiblen Naturen unter den Zuhörern in der Holstenhalle 1 in Neumünster riet er, gleich ein Papiertaschentuch zur Hand zu nehmen. „Das knistert sonst so.“ Es knisterte trotzdem enorm – allerdings vor Spannung beim Filmklassiker „E.T.“, der auf der Großleinwand mit Live-Musik zu erleben war. Das Festivalorchester mit seinen über 100 jungen Musikern aus Deutschland, anderen Ländern Europas, aus Nord- und Südamerika und Asien hatte hier einen seiner großen Eintritte. Der US-Amerikaner David Newman, Spezialist für Filmmusik, hat die Oscar-gekrönte Musik von John Williams mit ihnen einstudiert. Das Motto ihrer Arbeit trugen der Dirigent wie auch die jungen Musiker sichtbar zur Schau: „Let’s make music as friends“ war auf dem Rücken ihrer Hemden zu lesen. „E.T. – der Außerirdische“ von Steven Spielberg aus dem Jahr 1982 ist einer der erfolgreichsten Filme überhaupt. Die Geschichte einer Freundschaft zwischen dem unansehnlichen, aber höchst liebenswerten und äußerst verletzlichen Außerirdischen E.T. und dem zehnjährigen Elliott reißt noch immer mit. Dass der Film sich viel Zeit nimmt und und es schafft, Hochspannung zu erzeugen, obwohl er ohne die heute üblichen schnellen Schnitte und Szenenfolgen auskommt, gehört zu seinen Qualitäten. Zwei Drittel des Films sind mit Musik unterlegt – mal mit zarten Harfenklängen, mal klangmächtig und dramatisch geleitete das Orchester durch das Geschehen, so überwältigend und herzerweichend, dass es das Publikum von den Stühlen riss. z

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Bevor die Stunde E.T.s schlug, trat Festival-Intendant Christian Kuhnt ans Mikrofon.

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