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Kultur im Norden Vermehrung der Naturschätze
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21:23 21.06.2013
Der Ätna auf Sizilien: herausragendes Beispiel für vulkanische Landschaften. Quelle: Foto: AFP
Phnom Penh

Der Vulkan Ätna, die Namib-Wüste in Westafrika und das Tienschan-Gebirge in China sind jetzt offiziell einzigartige Naturschätze. Das Welterbekomitee der UN-Kulturorganisation Unesco beschloss gestern in Phnom Penh (Kambodscha), sie in die Liste der Welterbestätten einzuschreiben. Damit obliegt den zuständigen Behörden, die Landschaft zu pflegen und dafür zu sorgen, dass sie in natürlichem Zustand erhalten bleibt. Das Komitee zeichnete unter anderem auch Stätten in Tadschikistan, Mexiko, Indien, Polen und der Ukraine aus. Mit Spannung verfolgt Kassel den Verlauf der Sitzung: die Stadt möchte die Kupferstatue des griechischen Halbgottes Herkules und die Wasserspiele im Bergpark Wilhelmshöhe als Welterbe anerkennen lassen. Die Entscheidung soll heute fallen. Die Denkmalpfleger, die das Komitee beraten, haben die Annahme des Antrags empfohlen.

Der gut 3335 Meter hohe Ätna sei „ein herausragendes Beispiel geologischer Prozesse und vulkanischer Landschaften“, hieß es in der Entschließung des Komitees. Die Naturschutzunion IUCN, die das Welterbekomitee bei der Beurteilung von Naturschätzen berät, monierte in ihrem Bericht, dass die Berghütten am Ätna keine Toiletten haben. Dieses Problem müsse gelöst werden. Die Namib ist eine der wenigen Küstenwüsten der Welt. Für Namibia war es zudem der erste Eintrag in die Welterbe-Liste.

LN

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