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Volkstheater Rostock: Erste Spielzeit mit neuem Intendanten

Rostock Volkstheater Rostock: Erste Spielzeit mit neuem Intendanten

Nach dem Dauerstreit mit Stadt und Land haben Proben für die nächsten Inszenierungen begonnen.

Rostock. . Der neue Intendant des Rostocker Volkstheaters, Joachim Kümmritz, hat zum Beginn der neuen Spielzeit seine Pläne für das krisengeschüttelte Haus vorgestellt. Das Theater stehe noch immer vor großen Problemen, sagte Kümmritz gestern. Es fehle Personal und in den Planungen für die aktuelle sowie die kommende Spielzeit 2017/18 liege man zurück. Mit Blick auf die vom Kultusministerium geforderten finanziellen Kürzungen sagte Kümmritz, es gebe „keine endgültigen Beschlüsse“. Man wolle Möglichkeiten ausloten, um innerhalb der geltenden Beschlüsse Alternativen aufzuzeigen.

Die neue Mannschaft um den Intendanten, Schauspieldirektor Ralph Reichel und Musiktheaterdirektor Albert Lang will nun loslegen: „Lassen sie es uns anpacken, das ist das vernünftigste, was wir jetzt tun können“, sagte Kümmritz. Ziel sei es, nach den Turbulenzen um den fristlos entlassenen Ex-Intendanten Sewan Latchinian nun Ruhe in die Auseinandersetzung über das Theater zu bringen.

Schauspieldirektor Reichel sagte, die Proben für die nächsten Stücke hätten bereits begonnen. Den Anfang mache die Komödie „Fremde Betten“ nach dem Roman „Saa Zimmermädchen“ von Markus Orths, dann folgt eine Neuinszenierung des DDR-Romanklassikers „Spur der Steine“ von Erik Neutsch. Zudem seien Kooperationen mit dem Peter-Weiss-Haus, dem Literaturhaus und dem Theaterprojekt „Freigeister“, sowie der Hochschule für Musik und Theater geplant.

LN

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