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Kultur im Norden Vom Untergang großer Hoffnungen
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18:10 09.08.2018

Ich bin der König der Welt, Leonardo und Kate am Bug des Ozeanriesen, Herz und Schmerz – das alles vergessen Sie ganz schnell, wenn Sie „Titanic – The Musical“ besuchen wollen. Das Musical, das 1997 in New York vom Stapel lief und bereits 2002/3 in der Neuen Flora in Hamburg zu sehen war, hat jetzt in bearbeiteter Form noch einmal in Hamburg festgemacht, und zwar in der Staatsoper. Und das ist gut so. Denn dieses Zwei-Stunden-Stück kommt in der Regie von Tom Southerland ohne überbordendes Pathos, rasante Tanzszenen und aufwändige Kulissen aus.

Ich bin der König der Welt, Leonardo und Kate am Bug des Ozeanriesen, Herz und Schmerz – das alles vergessen Sie ganz schnell, wenn Sie „Titanic – The Musical“ besuchen wollen.

Das spektakulärste Schiffsunglück des 20. Jahrhunderts wird chronologisch (und weitgehend faktentreu) erzählt – von der Vorstellung einzelner Passagiere der ersten bis dritten Klasse, die mit großen Hoffnungen und Träumen an Bord gehen, über den Streit zwischen Reeder, Kapitän und Konstrukteur, denen es nur darum geht, Rekorde aufzustellen, bis zum unvermeidlichen Untergang. Mit stimmgewaltigem Chorgesang und berührenden Soli wird das Drama in seinen vielen Facetten aufgefächert – viel Beifall gab es dafür am Mittwoch bei der Premiere (bis 19. August, 19.30 Uhr, Sa auch 14.30 Uhr, So auch 14 Uhr ab 39 Euro, Tickets unter 040/450 118 676). FOTOS: DPA

LN

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