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„W:O:A Firefighters“-Show: Vorglühen für „Wacken Open Air“

Wacken „W:O:A Firefighters“-Show: Vorglühen für „Wacken Open Air“

Noch bevor das Wacken-Festival offziell beginnt, heizen die ersten Bands den Metalfans auf verschiedenen Bühnen ein. Und das Dorf Wacken wird zur Hauptstadt der Kuttenträger.

Hand eines Festivalbesuchers in Wacken.

Quelle: Carsten Rehder/archiv

Wacken. Einen Tag vor dem offiziellen Festivalbeginn startet in dem Dorf Wacken das Rahmenprogramm für das laut Veranstaltern größte Metalfestival der Welt. Als inoffizieller Startschuss des „Wacken Open Air“ mit rund 75 000 Besuchern und etwa 150 Bands gilt der traditionelle Auftritt des Musikzugs der Freiwilligen Feuerwehr Wacken „W:O:A Firefighters“ am Mittwochnachmittag.

Für die Festivalbesucher gehören die Konzerte am Vortag des eigentlichen Festivalstarts fest zum Wacken-Erlebnis: Hier glühen sie vor und stimmen sich auf mehrere Tage mit harten Klängen ein, in denen die 1800-Seelen-Gemeinde Wacken (Kreis Steinburg) vorübergehend zu einer Art Hauptstadt der Kuttenträger wird. Bei dem Nachwuchswettbewerb „Metal Battle“ treten ab Mittwochmorgen unter anderem Bands aus Zentralamerika und der Karibik auf.

Offiziell beginnt das Spektakel aber erst am Donnerstag mit dem Auftritt des Wacken-Urgesteins „Skyline“. Neben Alice Cooper, Status Quo und Marilyn Manson werden Bands wie Volbeat, Amon Amarth, Kreator, Accept, und Megadeth auf acht Bühnen zum Teil zeitgleich aufspielen - bei Lautstärken von bis zu 120 Dezibel.

Bei einem Bierverbrauch von erfahrungsgemäß rund 400 000 Litern setzen die Veranstalter in diesem Jahr erstmals auf eine Bier-Pipeline. „Dadurch müssen auf dem Gelände keine Fässer mehr mit schweren Lastwagen verteilt werden“, hatte W:O:A-Veranstalter Holger Hübner erklärt.

Neben dem Bühnenprogramm wird beim Festival auch Comedy und Kunst geboten. Dazu gehört neben einem Poetry-Slam auch ein „Metal-Yoga“-Kurs.

Das Festival ist bei seiner 28. Auflage zum zwölften Mal in Folge ausverkauft.

dpa/lno

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