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Kultur im Norden Weltweites Echo auf Münchner Kunstfund
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18:21 06.11.2013

Der Umgang der bayerischen Behörden mit dem hochkarätigen Münchner Kunstfund stößt in der internationalen Presse auf Verwunderung. Es wird sogar kritisiert, dass die Staatsanwaltschaft die Sammlung unter Verschluss hält, in der auch viele von den Nazis geraubte Bilder vermutet werden. In den USA, Großbritannien, Österreich, Polen und den Niederlanden ist die Entdeckung jedenfalls ein Topthema (siehe auch Seite 2).

Nun melden sich auch Experten zu Wort. So sagte gestern der namhafte Provenienzforscher Uwe Hartmann, die Bilder seien nach seiner Einschätzung überwiegend legaler Besitz des 79-jährigen Kunsthändlersohns Cornelius Gurlitt: „In vielen Fällen handelt es sich nicht um NS-Raubkunst. Es muss davon ausgegangen werden, dass Herr Gurlitt rechtmäßig über diesen Besitz verfügt.“ Der Berliner Kunsthistoriker meint, dass Gurlitts Vater, Hildebrand Gurlitt, viele Arbeiten selbst gekauft und einen Kaufpreis an das NS-Propaganda-Ministerium entrichtet habe. „Nach der damaligen Rechtslage war er der rechtmäßige Erwerber. Und an diesem rechtlichen Status quo ist nie etwas verändert worden.“

LN

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