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Weniger Straftaten an ersten Tagen der Kieler Woche

Kiel Weniger Straftaten an ersten Tagen der Kieler Woche

Die ersten Tage der Kieler Woche sind aus polizeilicher Sicht relativ ruhig verlaufen. Bis Montagmorgen gab es 45 Anzeigen, darunter 21 sogenannte Rohheitsdelikte, wie die Polizei mitteilte.

Boote der Laser-Klasse segeln im Rahmen der Kieler Woche.

Quelle: Carsten Rehder

Kiel. Die ersten Tage der Kieler Woche sind aus polizeilicher Sicht relativ ruhig verlaufen. Bis Montagmorgen gab es 45 Anzeigen, darunter 21 sogenannte Rohheitsdelikte, wie die Polizei mitteilte. Das waren weniger Fälle als zum Start des Sommerfestes im vergangenen Jahr. 30 Mal sprachen Polizisten Platzverweise aus. Weil vier Festbesucher dem nicht folgten, landeten sie im Gewahrsam. 18 Besucher hatten beim Feiern dermaßen über die Stränge geschlagen, dass sie Hilfe brauchten.

Für Aufregung sorgte eine täuschend echt aussehende Spielzeugpistole am Sonntagabend an der Kiellinie. Ein Besucher informierte Polizisten, er habe an einem der Stände eine Schusswaffe gesehen. Der Betreiber des Standes konnte wenig später aber glaubhaft machen, dass er lediglich das vergessene Spielzeug eines Kindes aufbewahre.

Zufrieden ist die Polizei mit dem schärferen Sicherheitskonzept. Die Rückmeldungen seien in der Mehrheit positiv, hießt es. Das Konzept besteht aus Rammsperren, Verkehrseinengungen, großen Sandsäcken und Kontrollpunkten an den Abenden sowie am Wochenende. Außerdem sind 50 Prozent mehr Beamte im Einsatz als im vergangenen Sommer.

Bereits am ersten Wochenende hatten mehr als eine Million Menschen das laut Stadt größte Sommerfest Nordeuropas besucht. Bis Sonntag erwarten die Veranstalter insgesamt wieder rund drei Millionen Besucher.

dpa/lno

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