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Wortkunst im Norden

Lübeck Wortkunst im Norden

Mehr als Poetry Slam: Erstes Festival für internationale Bühnenliteratur beginnt.

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Bekannter Wortkünstler aus Chicago: Tim Stafford.

Quelle: Uwe Lehmann

Lübeck. Die Bar „Green Mill“ in Chicago gilt als der Geburtsort des Poetry Slam. In dem Treffpunkt für Künstler und Jazzmusiker erfand Marc Kelly Smith den modernen Dichterstreit, 1986 performten erstmalig Wortkünstler selbst verfasste Texte durch stimmgewaltige Vorträge. Neben Smith gehört auch Tim Stafford zum festen Ensemble im „Green Mill“. Der Poet aus Chicago kommt jetzt gemeinsam mit 19 weiteren erfolgreichen Wortkünstlern aus aller Welt nach Schleswig-Holstein. Im Land wird von heute bis Sonntag das erste internationale Festival für Bühnenliteratur veranstaltet.

Doch zu der Live-Kunst Spokenword zählt nicht nur Poetry Slam: Von performten Prosagedichten über Rap bis Kabarett werden bei dem „spokenwords.sh“ vielfältige Formen von Wortkunst auf die Bühne gebracht. Unter dem Motto „4 Tage, 5 Städte, 20 Künstler“ tourt das „spokenwords.sh“ unter der Schirmherrschaft von Ministerpräsident Torsten Albig durch den Norden. Veranstaltungsorte sind Kiel, Neumünster, Lübeck, Büdelsdorf und Flensburg. In der Hansestadt treten Künstler morgen um 22 Uhr im Filmhaus und am Sonnabend um 20.30 Uhr im Kommunalen Kino auf. „Sprache und Lyrik gehören auf die Bühne“, sagt Veranstalter Björn Högsdal. Wörter würden oft in Buchdeckeln eingesperrt. Nun erlebe das gesprochene Wort eine Renaissance, die das Festival unterstützen will.

Dafür hat Högsdal vielfältige Künstler aus der vernetzten Szene eingeladen. Die Poeten aus den USA, Schweden oder England sind ausgezeichnet. Wie der ehemalige Chicago Poetry Slam Champion Stafford oder Yasmin Hafedh, die für ihren poetischen Rap für den FM4 Award bei den Amadeus Austrian Music Awards nominiert war. Texte werden auch übersetzt.

• Informationen zu dem Festival

unter http://www.spokenwords.sh/

ar

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