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Zadie Smith schilt eigene Generation

Zadie Smith schilt eigene Generation

Frankfurt am Main. Die britische Schriftstellerin Zadie Smith (41) bedauert politische Versäumnisse ihrer Generation in den 90er- Jahren.

Frankfurt am Main. Die britische Schriftstellerin Zadie Smith (41) bedauert politische Versäumnisse ihrer Generation in den 90er- Jahren. „Wir waren blind und naiv“, sagte sie im Interview der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“. „Wir haben uns um nichts gekümmert, einfach so vor uns hin gelebt. Die Wurzeln dessen, was heute geschieht oder eben nicht geschieht, wurden in den 90er- Jahren angelegt“, sagte Smith mit Blick auf Entwicklungen wie den Brexit oder die wachsende gesellschaftliche Kluft. „Wir hätten die Freiheit verteidigen müssen, mit der wir viel zu selbstverständlich gelebt haben.“ Man habe die Freiheit damals jedoch als gegeben hingenommen. Gegenüber den Jüngeren hege sie heute Schuldgefühle. Zadie Smith hatte ihren literarischen Durchbruch mit dem Bestseller „Zähne zeigen“ im Jahr 2000. Ihr neues Buch „Swing Time“ erscheint am kommenden Donnerstag.

LN

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