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Kultur im Rest der Welt 40. Geburtstag - Emma Buntons Leben nach den Spice Girls
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07:07 22.01.2016
Emma Bunton ist jung geblieben. Quelle: Facundo Arrizabalaga
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London

Ihr Geheimrezept: Blaubeeren und Spinat, früh ins Bett und viel Wasser trinken. 20 Jahre, nachdem der Hit „Wannabe“ fünf unbekannte, karrierehungrige Mädchen über Nacht zu internationalen Stars machte, freut sich Emma Bunton am meisten auf acht Stunden Schlaf.

In einem Interview mit dem britischen Boulevardblatt „Sunday Express“ beschreibt sie zudem, wie ihre beiden Söhne - Beau und Tate - ihr Leben verändert haben: „Sie sind der Grund, warum ich zur Arbeit gehe und meine Prioritäten geändert habe. Sie sind mein ein und alles.“ Am 21. Januar wird „Baby Spice“ 40 Jahre alt.

Die Tochter eines Milchmanns und einer Karatelehrerin wuchs in London auf. Ihr Leben nahm eine entscheidende Wendung, als sie in die vielversprechende Castingband Spice Girls nachrückte. Die damals 18-Jährige sprang für ein anderes Mädchen ein, das wegen der Krebserkrankung seiner Mutter abgesagt hatte. Mit den lustigen Sommersprossen und ihren Zöpfen wurde die 1,57 Meter große Emma als „Baby Spice“ in die Girl-Group aufgenommen.

Zusammen mit Victoria Beckham (Posh), Geri Halliwell (Ginger), Melanie Brown (Scary) und Melanie Chisholm (Sporty) verkaufte sie mehr als 75 Millionen Platten, hatte neun Nummer-eins-Hits in Großbritannien und führte die Charts in über 30 Ländern an.

Nachdem die Bandmitglieder 2001 auseinandergegangen waren, konzentrierte sich Bunton auf ihre Solokarriere. Obwohl sie mit dem Studioalbum „A Girl Like Me“ (2001) den Hit „What Took You So Long?“ vorweisen konnte, ließ ihre Plattenfirma sie bald wieder fallen.

Der ehemalige Spice-Girls-Manager Simon Fuller half der Sängerin 2003 musikalisch wieder auf die Beine. Doch erst als die Künstlerin 2006 den Schlager „Downtown“ von 1964 coverte, hatte sie mit ihrem neuen Retro-Stil größeren Erfolg und landete auf Platz drei der Charts. Nach ihrem relativ erfolglosen dritten Album „Life In Mono“ legte Bunton ihre Solokarriere schließlich auf Eis.

Weder der berufliche Rückschlag noch ihre Schwangerschaft hielten sie davon ab, mit den Spice Girls 2007 ein Comeback zu wagen: 47 ausverkaufte Auftritte, ein Album mit ihren „Greatest Hits“, Millioneneinnahmen folgten. Doch das West-End-Musical „Viva Forever“ mit Musik der Spice Girls versank 2013 nach nur einem halben Jahr Laufzeit sang- und klanglos in der Versenkung. Seither schaltete Bunton zusammen mit Ex-Spice Girl Mel C die Weihnachtsbeleuchtung auf der Londoner Regent Street an, taucht ab und zu in Fernsehshows auf und steht vor allem morgens um 4.30 Uhr für ihre Radio-Frühsendung „Heart Breakfast“ auf.

Gerüchte um eine Wiedervereinigung der Spice-Girls tauchen in regelmäßigen Abständen auf. Im Juli 1996 kam ihre Debüt-Single heraus, daher spekuliert die Regenbogenpresse auf eine Reunion-Tour 20 Jahre später. Bunton bremste schon im vergangenen Sommer: „Wenn es passiert und es konkret ist und wir etwas entscheiden, dann lassen wir euch das wissen. Aber gerade passiert nichts“ und tweetete ihren mehr als einer Million Follower amüsiert: „Muss ich mir Rattenschwänze machen?!?!?“

dpa

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