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Kultur im Rest der Welt Big Red Machine und mehr Albumtipps
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20:30 08.10.2018
Quelle: Fotolia
Hannover

Big Red Machine: Big Red Machine. Auf „22, A Million“ hat Justin Vernon gezeigt, wie körperloser Vocoder-Soul klingen kann. Zusammen mit Aaron Dessner von The National, den Meistern des schwermütigen Indie-Rock, macht er nun Elektro-Folk. Eigenwillig und hypnotisierend.

Big Red Machine: Big Red Machine Quelle: Label

Jungle: For Ever. Motown-Soul, Funk und Disco, also das Beste der Sechziger, Siebziger und Achtziger, treiben das zweite Album der Band aus London an. Peinlich genau achtet das Septett darauf, seinen groovenden Neo-Soul herunterkühlen: Nichts ist schließlich abtörnender als Schweißflecken auf dem Polyester-Hemd.

Jungle: For Ever Quelle: Label

Honey Hahs: Dear Someone, Happy Something. Drei Schwestern aus London – zwischen 11 und 16 Jahren jung – legen unbefangen-scheppernden Indie-Pop vor. „Stop him“ schrieben sie, um einem dauerplaudernden Verwandten Einhalt zu gebieten. Um den aber nicht zu sehr vor den Kopf zu stoßen, widmeten die Honey Hahs den Song kurzerhand Donald Trump. Eine gute Geschichte, die einen Mini-Hype rechtfertigt.

Honey Hahs: Dear Someone, Happy Something Quelle: Label

Von Karsten Röhrbein

Der Street-Art-Künstler hat sein Werk „Girl with Balloon“ bei einer Auktion geschreddert. Statt erfolgreich gegen den Kunstmarkt und die enormen Wertsteigerungen dort zu protestieren, wie er es gern tut, bedient Banksy ungewollt die Mechanismen.

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Morddrohungen und Beleidigungen: Die Postfächer von Politikern sind voller Wut-Post. Bei einem Hamburger Theaterprojekt stellen sich neben anderen zwei Bundesminister diesem „Chor des Hasses“. Ihr Umgang damit ist sehr unterschiedlich.

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