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Die Toten Hosen trauern um Ex-Schlagzeuger „Wölli“

Düsseldorf Die Toten Hosen trauern um Ex-Schlagzeuger „Wölli“

Wieder ein Verlust für die Toten Hosen: „Wölli“, ihr ehemaliger Drummer, ist tot. Fast 15 Jahre hatte er bei der Rockband Schlagzeug gespielt, bis er wegen seiner Gesundheit aufhören musste.

Düsseldorf. Die Toten Hosen trauern um ihren früheren Drummer Wolfgang „Wölli“ Rohde. Der 66-Jährige sei am Montag „nach schwerer Krankheit im Kreise seiner Familie gestorben“, teilte die Band am Dienstag auf ihrer Facebook-Seite und ihrer Homepage mit.

„Er war auch für uns ein Familienmitglied und bis zum letzten Tag ein enger guter Freund“, hieß es weiter. „Wir werden Dich nie vergessen.“ Der in Kiel geborene Schlagzeuger war von 1986 bis 1999 Mitglied der Band, seit einigen Jahren litt er schwer an Krebs.

Rohde hatte mit 36 Jahren Trini Trimpop als Drummer bei den Toten Hosen abgelöst. Seinen Einstand feierte er beim Festival in Wackersdorf vor 120 000 Zuschauern. Ende der 1990er Jahre konnte „Wölli“ nach mehreren Bandscheibenvorfällen kaum noch Konzerte spielen und hatte im Jahr 2000 einen schweren Autounfall, er gehörte aber weiter zur „Familie“. Rohdes Platz hinter den Drums übernahm Vom Ritchie.

„Wölli“ hatte sein eigenes Plattenlabel und seine eigene Band. Er veröffentlichte auch Alben bei der Plattenfirma der Toten Hosen und versuchte sich als Sänger. Vergangenes Jahr trat er noch kurz bei einem Hosen-Konzert in Leipzig vor 70 000 Menschen auf.

„Wenn ich zurückdenke, habe ich mit den Hosen die 15 schönsten Jahre meines Lebens verbracht“, sagte Wölli in einem Interview, das auf der Homepage der Band veröffentlicht ist. „Wir sind von ganz unten nach ganz oben durchgestartet und waren teilweise 300 Tage im Jahr zusammen.“ Und weiter: „Wir sind zusammen durch dick und dünn gegangen.“

Anfang 2015 war bereits der langjährige Manager der Toten Hosen, Jochen Hülder, gestorben. Er war im Gemeinschaftsgrab der Rockband auf dem Düsseldorfer Südfriedhof beigesetzt worden. Auch „Wölli“ Rohde hatte einen Platz in dem „Familiengrab“ angemeldet. „Wenn ich ein paar Meter Erde über mir habe, dann bitte da, wo auch die Jungs später irgendwann liegen werden!“, hatte er gesagt.

dpa

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