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Kultur im Rest der Welt Filmfestival Mar del Plata in Argentinien eröffnet
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11:06 19.11.2012
Eine Szene aus dem Film «El muerto y ser feliz» des spanischen Filmemachers Javier Rebollo. Quelle: Mar del Plata Film Festival
Mar del Plata

Mit einer Ehrung des jüngst gestorbenen argentinischen Regisseurs Leonardo Favio ist am Samstagabend (Ortszeit) das 27. Internationale Filmfestival von Mar del Plata eröffnet worden.

14 Filme, unter ihnen Volker Schlöndorffs „Das Meer am Morgen“, nehmen an dem Wettbewerb um den Goldenen Astor teil. „Beyond the Hills“ des Rumänen Cristian Mungiu, „The Deep“ vom isländischen Regisseur Baltasar Kormákur und „Agustine“ der Französin Alice Winocur, mit Chiara Mastroianni in der Hauptrolle, konkurrieren ebenfalls bis zum 25. November um die Preise des einzigen A-Festivals in Lateinamerika.

Nach dem Kurzfilm „Favio, pasión, poesía y memoria“ wurde im Teatro Auditorium des Seebads 400 Kilometer südlich von Buenos Aires der Film „El muerto y ser feliz“ („Der Tote und glücklich sein“) vorgeführt, ein in Argentinien gedrehtes Road-Movie des Spaniers Javier Rebollo.

Parallel zur internationalen Filmauswahl findet auch ein lateinamerikanischer Wettbewerb statt, an dem unter anderem „Post Tenebras Lux“ teilnimmt, ein Werk des Mexikaners Carlos Reygadas. Der mit deutscher Teilnahme produzierte Film wurde bereits in Cannes mit dem Regiepreis ausgezeichnet. Im Kurzfilm-Wettbewerb wird „Reality 2.0“ des in Hamburg lebenden Mexikaners Víctor Orozco Ramírez gezeigt.

Zur Jury gehören unter anderen der französische Regisseur Bertrand Bonello („Le Pornographe“) und der Kameramann und dreimalige Gewinner des Bundesfilmpreises Thomas Mauch.

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