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Kultur im Rest der Welt „Eingeimpft“ – Vorurteilsfreie Doku übers Impfen
Nachrichten Kultur Kultur im Rest der Welt „Eingeimpft“ – Vorurteilsfreie Doku übers Impfen
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17:02 11.09.2018
Unentschlossen: David Sieveking weiß nicht so recht, ob er Tochter Zaria impfen lassen soll. Quelle: Foto: Farbfilm
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Hannover

Impfen ja oder nein? Das ist eine viel diskutierte Frage von jungen Eltern. Eine eindeutige Antwort liefert auch David Sievekings Doku „Eingeimpft“ letztlich nicht.

Der Berliner Filmemacher, der mit „Vergiss mein nicht“ einen gepriesenen Dokumentarfilm über das Leben mit seiner demenzkranken Mutter gedreht hat, greift das kontroverse Thema aus eigener Betroffenheit auf: Nach der Geburt seiner Tochter wird er mit der Frage nach der Sinnhaftigkeit des Impfens konfrontiert. Für ihn ist es selbstverständlich, seine Partnerin Jessica lehnt es ab. Sie hat Angst vor Nebenwirkungen.

Bei aller Ernsthaftigkeit ist der Film auch unterhaltsam

Sieveking beschäftigt sich nun intensiver mit dem Thema. Die Zuschauer nimmt er mit bei seinen Recherchen. Er besucht Kongresse, befragt Wissenschaftler, die Weltgesundheitsorganisation und einen dänischen Forscher in Westafrika, der erstaunliche Dinge herausgefunden haben will.

Bemerkenswert ist, wie genau der Regisseur seinen Gesprächspartnern auf den Zahn fühlt. Bei aller Ernsthaftigkeit ist der Film unterhaltsam: Die Situation der jungen Familie wird beleuchtet. Hautnah nimmt man am Alltag frischgebackener Eltern teil.

Dennoch muss jeder am Ende die Frage selbst beantworten, welche Impfung er seinem Kind verabreichen will. Infos liefert der Film reichlich.

Von Ernst Corinth / RND

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